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15:02 23.04.2019
Kevin Köneke ist Zauberer mit Charme und Witz. Quelle: Bettina Albrod
Hohenfelde

Kevin Köneke weiß, wie man Geld vermehrt: Mit wenigen Griffen faltet er einen 20 Euro-Schein zusammen, pustet einmal drauf, und schon ist ein 50 Euro-Schein daraus geworden. Während dem Zuschauer noch der Mund offen steht, wird flugs wieder ein 20 Euro-Schein daraus. Die Nummer mit dem Geld ist einer der Lieblingstricks des jungen Zauberers aus Pinneberg. Damit hat er schon Carlo von Tiedemann, Tim Mälzer, Oliver Pocher oder den HSV verblüfft. Demnächst ist er auch im Kreis Stormarn zu sehen.

„Ich wollte immer schon Menschen unterhalten“, erklärt Köneke. Als er 18 Jahre alt war, sah er Zauberei im Fernsehen, und von da an wollte er die Menschen verzaubern und unterhalten. „Ich habe dafür eine Comedy-Zaubershow entwickelt“, so der 26-Jährige. „Die Menschen sollen lachen und gleichzeitig staunen.“ Und essen, denn eingebettet ist die Zauberei in eine Magic-Dinner-Show. Als Zauberer und Entertainer ist Kevin Köneke zwischen den Gängen aktiv. Dabei präsentiert er seine Zauberkunststücke, arbeitet aber vor allem mit Improvisation und Situationskomik. „Keine Show ist wie die andere“, sagt er, „meine Stücke entwickeln sich großteils spontan bei der Aufführung.“

Köneke lässt Tische schweben

Gelernt hat er sein Handwerk aus Büchern, von Kollegen und von Videos und DVDs. „Ich habe mir alles selber beigebracht und habe eigene Ideen“, sagt er. „Ich sehe mir an, ob ein Trick zu mir passt, und versehe ihn dann mit einer eigenen Note.“ Sein erster Trick ist auch heute noch aktuell: Damals ließ er einen Zuschauer blind eine Karte wählen, der warf den gemischten Stapel dann in die Luft, und Köneke griff im Flug die richtige Karte heraus. Die Magic-Dinner-Show gab es bisher nur in Süddeutschland, und so fand Köneke seine Nische. „Um Zauberer zu werden, braucht man Mut“, erklärt er. Wenn einem Jongleur eine Kugel runterfalle, mache er einfach weiter, wenn einem Zauberer was schief geht, könne er nach Hause fahren. Seine Eltern waren mit der Berufswahl ihres Sohnes einverstanden, vorausgesetzt, er erlernte auch einen soliden Beruf. So wurde Kevin Köneke Physiotherapeut, ehe er als Zauberer loslegte.

Die Magic-Dinner-Show

Kevin Köneke tritt 2019 mehrmals in Stormarn und Umgebung auf. Am Freitag, 26. April, kann man ihn um 19 Uhr in Hohenfelde in Stahmers Gasthof erleben. Am Donnerstag, 28. November, zaubert er in Tangstedt, und auch Lübeck ist eingeplant.

„Die Leute schätzen die Situationskomik und erkennen an, dass das schwieriger ist, als einen Witz zu erzählen.“ Aber auch die Nummer, bei der er einen Tisch schweben lässt, findet Anklang. „Jungfrauen zersäge ich nicht“, sagt Köneke, „wo bekommt man heute schon noch eine Säge her.“ Er biete eine Show mit Überraschungen, bei der er sich selber nicht so ernst nehme. Das kommt so gut an, dass der HSV ihn 2014 zur Saisoneröffnung als Act engagierte, und danach immer wieder. „2018 durfte ich dann bei ihrer Weihnachtsfeier auftreten.“ Auch andere Promis lernte er kennen. Da sei es spannend gewesen zu sehen, wie sie auf seine Zauberkunststücke reagierten.

Zauberhaftes Hobby wird zum Beruf

Sein Vater managt den jungen Zauberer, der in ganz Deutschland tourt. „Zaubern war mein größtes Hobby und ist jetzt mein Beruf“, sagt er, „das nimmt viel Platz in meinem Leben ein.“ Nach jeder Show analysiert er die einzelnen Auftritte, sortiert Nummern aus und nimmt andere ins Programm auf. Mittlerweile hat er auch eine Fan-Gemeinde, die immer wieder seine Shows besucht. Sie sehen jedes Mal etwas Neues, und das beliebte Alte wie die Nummer mit dem Geldschein. Jetzt fehlt nur noch der Trick, wie ehemalige Zwanziger Fünfziger bleiben.

Bettina Albrod

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