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Stormarn Zweite Messe Stormart 2016 kommt nach Bargteheide
Lokales Stormarn Zweite Messe Stormart 2016 kommt nach Bargteheide
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20:31 02.07.2015
Freuen sich auf viel Kunst: (v. l.) Bürgermeister Dr. Henning Görtz, die Künstlerinnen Marie-Laure Bor und Stephanie Duwe, Bargteheides Kulturbeauftragte Sabine Meurers, Axel Richter, KunstHaus am Schüberg, Künstlerin Eva Maria Witt und vorn Hardy Fürstenau, q-ltour Magazin. Quelle: ba
Bargteheide

Nachdem die erste Kunstmesse Stormart 2014 in Ammersbek mit mehr als 1000 Besuchern ein großer Erfolg war, soll es auch 2016 wieder eine Messe für Stormarner Künstler geben, diesmal in Bargteheide.

80 Künstler vom Maler, Bildhauer, Keramiker über Designer (Textil, Schmuck, Holz, Metall, Papier) bis zu Fotografen, Objektkünstler und Grafiker, die in Stormarn leben oder ihr Atelier in Stormarn haben, können teilnehmen. Das Kunstkonzept sieht vor, dass alle bildenden Künstler Stormarns sich mit eigenen Arbeiten beteiligen können. „Die Stormart ist juryfrei und geht allein nach Reihenfolge der Anmeldungen“, betont Axel Richter vom Kunsthaus am Schüberg, dessen Förderverein die Veranstaltung übernimmt.

Organisiert wird die Veranstaltung von dem Künstlerteam Stephanie Duwe, Eva Maria Witt und Marie-Laure Bor. Weiter dabei sind Axel Richter und Hardy Fürstenau vom Magazin q:ltur, die die Messe ins Leben gerufen haben.

Ziel ist es, mit einer kreisweiten Künstlermesse Künstler zusammenzubringen und ihnen eine Galerie zu geben. „Das Stormart-Konzept strebt an, bei nachfolgenden Künstlermessen einen Wechsel der Veranstalter und Ausstellungsorte zu erzielen, um unterschiedliche Ausstellungsvarianten im gesamten Stormarner Kreisgebiet umsetzen zu können und die bereits vorhandenen Künstlergruppierungen untereinander besser zu vernetzen“, erklärt Axel Richter. „Wir wollen eine basisorientierte Künstlerszene, und das von Reinfeld bis Reinbek.“ Im Mittelpunkt stehe neben dem Aufbau eines Netzwerks die Präsentation der künstlerischen Vielfalt im Kreis. „Kunst ist dabei immer auf dem Weg, der Staffelstab zur Messe soll von einem Ort an den nächsten weitergegeben werden.“

Bürgermeister Dr. Henning Görtz hat ihn für Bargteheide gerne entgegen genommen, die Stadt stellt kostenfrei die Räume im Stadthaus dafür zur Verfügung. „Das ist ein tragfähiges Konzept, schön, dass die Stormart wiederholt wird“, sagte Görtz. „Bargteheide ist an kulturellen Aktivitäten immer interessiert.“

Kunst, Kontakte unter Künstlern und Kommunikation zwischen Künstlern und Besuchern sollen durch die Messe angeregt werden. „Mit dem Konzept der Stormart sind wir die ersten“, erläutert Axel Richter, der hofft, dass die niedrigschwellige Künstlermesse in anderen Kreisen Schule macht. „Kreiskulturreferentin Tanja Lütje hat das Konzept der Stormart jetzt im Landeshaus in Kiel vorgestellt. Die Stormart soll Künstler im Kreis sichtbar machen.“

Besonderen Reiz habe die Tatsache, dass die Nachbarschaft ausstellender Künstler sich zufällig ergebe und dass keine Jury eine Vorauswahl treffe. „Für Künstler ist das eine Chance, eine Galerie zu haben und ihre Werke urteilsfrei zeigen zu können“, erklärt Stephanie Duwe. „Ausstellungsraum gibt es viel zu wenig.“ Die Organisatoren wollen ab 15. Juli abrufen, wie groß das Interesse an einer Beteiligung im Kreis ist. Ab 1. Oktober kann man sich dann konkret anmelden. Gegen eine Gebühr von 60 bis 75 Euro erhält jeder Künstler zwei bis drei Meter Standfläche, unterstützt wird die Veranstaltung von der Sparkassen-Kulturstiftung und Sponsoren aus der Wirtschaft. Die Freiwillige Feuerwehr Tremsbüttel übernimmt die Verpflegung.

Anmeldung
Am 23. und 24. April 2016 wird die Stormart im Bargteheider Stadthaus veranstaltet. Ab 15. Juli sammeln die Organisatoren Interessenten für die Stormart, ab 1. Oktober kann man sich verbindlich für die zweitägige Ausstellung anmelden.
• Infos und Anmeldung gibt es unter www.stormart.de im Internet.

Bettina Albrod

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