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Bauen und Wohnen 5 Tipps für alle, die bauen: Wie der Staat beim Hauskauf hilft
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5 Tipps für alle, die bauen: Wie der Staat beim Hauskauf hilft

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Bauen: Leichter geht es, wenn der Staat mithilft.
Bauen: Leichter geht es, wenn der Staat mithilft. Quelle: Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall/akz-i
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Baufinanzierungsexperte Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall gibt Rat, wie staatliche Förderungen helfen können.

Tipp 1 – Wohnungsbauprämie für den Aufbau von Eigenkapital: Die Prämie steht am Anfange: maximal 70 Euro für 700 Euro angespartes Eigenkapital pro Jahr. Die Einkommensgrenzen liegen für Singles bei 35.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen, für Verheiratete bei 70.000 Euro. „Damit profitieren viele Ersterwerber vom staatlichen Zuschuss zum Eigenkapital“, weiß Finanzberater Ralf Oberländer. Das tatsächliche Bruttoeinkommen darf sogar höher ausfallen.

Tipp 2 – Vermögenswirksame Leistungen & Arbeitnehmersparzulage: Viele Arbeitgeber zahlen zusätzlich zum Gehalt vermögenswirksame Leistungen, je nach Branche bis zu 40 Euro pro Monat. Was viele nicht wissen: Der Staat belohnt diese Anlage zusätzlich mit der Arbeitnehmersparzulage. Sparer bekommen so noch einmal bis zu 43 Euro extra im Jahr, wenn sie unterhalb der Einkommensgrenze liegen. 

Tipp 3 – Jährliche Zulagen mit Wohn-Riester: Die Wohn-Riester-Förderung lässt sich beim Bauen, Kaufen oder Modernisieren in die Finanzierung einbauen. Die Grundzulage pro Erwachsenem beträgt 175 Euro, die Kinderzulage 300 Euro, vor 2008 geborene Kinder erhalten 185 Euro. Einkommensgrenzen gibt es keine, allerdings folgt im Rentenalter eine nachgelagerte Besteuerung.

Tipp 4 – KfW-Förderung bei Neubau oder Kauf: Wer ausreichend Eigenkapital gespart hat, kann Anlauf zur Finanzierung nehmen. Auch hier helfen Förderprogramme: So unterstützt die staatliche KfW-Bank den Kauf von selbst genutztem Wohneigentum mit bis zu 100.000 Euro. Wer eine Immobilie kauft, kann die Förderung für den Kaufpreis oder die Instandsetzung verwenden. 

Tipp 5 – Energieeffizient bauen mit neuer Bundesförderung: Wer nachhaltig oder energieeffizient bauen will, findet Unterstützung bei der KfW und der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie ersetzt ab dem 1. Juli die bisherigen Förderungsprogramme.

Die BEG fördert auch den Austausch von Ölheizungen in bestehenden Gebäuden. Die Förderung beträgt je nach Typ bis zu 45 Prozent. Oberländers Extra-Tipp: auch die zahlreichen Fördermöglichkeiten auf Kreis- und Kommunalebene mit einem Baufinanzierungsexperten vor Ort genau analysieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter dem weiterführenden Link.

akz-i