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14:29 18.12.2018

So denken ausländische Studierende über Weihnachten

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TH-Student John Otokwala (24) aus Nigeria: „An der TH studiere ich im Master ,Biomedical Engineering’ seit einem Jahr. Ich komme aus dem südlichen Teil meines Landes, der eher christlich geprägt ist. Das heißt: So gut wie jeder feiert bei uns zu Hause Weihnachten, mit Partys, aber auch mit Shopping. Überall gibt es bei den großen Familienfeiern an den Festtagen Jollof-Reis, ein traditionelles Eintopf-Reisgericht. Brauch ist es auch, sich etwas zu schenken. Und in der Regel nimmt man vom 24. bis zum 26. Dezember Urlaub. Dieses Jahr bleibe ich aber in Lübeck und werde mit Freunden feiern.“

Quelle: 54° / Felix König

Uni-Studentin Torin Hussein (23) aus Syrien: „Im fünften Semester studiere ich nun Medizin in Lübeck, und ich komme aus der kurdischen Stadt Qamishlo. Meine Familie wohnt aber seit drei Jahren in Aachen, wo ich auch nächste Woche sein werde. Obwohl ich mit liberaler muslimischer Prägung aufgewachsen bin, würde ich mich eher als Atheistin bezeichnen. Allgemein spielt bei uns Kurden Religion nicht so eine große Rolle. Und wir feiern diese Feste wie Weihnachten, Zucker- und Opferfest wohl eher als Teil unserer Kultur; es ist zur Gewohnheit geworden. In diesem Jahr feiern wir zusammen Weihnachten mit einer befreundeten deutschen Familie. Was ich hier in der Adventszeit in Lübeck als besonders empfinde, ist der Weihnachtsmarkt, der mir wirklich sehr gut gefällt. So etwas kenne ich nicht aus Syrien.“

Quelle: 54° / Felix König

MHL-Student Francesco Della Volta (22) aus Italien: „Geige ist mein Hauptfach, und ich gehöre zur Klasse von Prof. Heime Müller. Die Adventszeit ist schon etwas ganz besonderes. Ich habe unter anderem drei Konzerte an vier Tagen zu spielen. Aber am Sonnabend fliege ich dann nach Hause nach Mailand. Dort gibt es dann eine große Familienfeier. Ein entscheidender Unterschied zwischen Deutschland und Italien ist, dass wir eher am 25. Dezember am Mittag feiern. Dann werden auch erst die Geschenke ausgetauscht. Die Weihnachtszeit gibt mir dann auch Gelegenheit, mal selber in Ruhe Musik zu hören, Frank Sinatra oder Filmmusik von John Williams zum Beispiel.“

Quelle: 54° / Felix König
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