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13:14 13.03.2019

Fotostrecke: So geht die Polizei bei der Suche nach Vermissten vor

Die Polizisten müssen schnell die Gefahrenlage für die vermisste Person beurteilen. Dabei orientieren sie sich an Erfahrungen, die sie mit ihr unter Umständen gemacht haben (Dauerausreißer oder andere Erkenntnisse), am Alter des Vermissten und der Dauer der Abwesenheit, an Gefahren am Ort des Verschwindens (Badestellen, Wald) sowie Witterung, an Äußerungen oder Ankündigungen der Person und am Krankheitsbild oder Medikamentenbedarf sowie weiteren Faktoren.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Um den Aufenthaltsort der vermissten Person ausfindig zu machen, durchsuchen die Beamten ihre persönlichen Sachen wie Aufzeichnungen oder das Handy. Der Ort des Verschwindens wird abgesucht. Die Polizisten fragen bei den örtlichen Krankenhäusern nach, ob die Person dort behandelt wurde. Sie recherchieren zu Anlaufpunkten, Verwandten, Kontaktadressen, Telefonnummern, sowie Arbeitgeber der Person und binden den öffentlichen Nahverkehr und Taxiunternehmen in die Suche ein.

Quelle: epd

Wenn nötig und rechtlich zulässig werden zusätzliche Kräfte zur Absuche eines größeren Bereichs hinzugezogen. Möglich sind Einsatz von Polizeihubschrauber, Einsatz von (Dienst-)Hunden und die Ermittlung der Standortdaten im Mobilfunk (Handyortung). Weitere Schritte sind die Ausschreibung der Person im Fahndungssystem der Polizei, Veranlassung einer Fahndung und unter Umständen einer Öffentlichkeitsfahndung.

Quelle: Patrick Pleul/dpa