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14:19 28.03.2019

So sehen Lübecks Schreibtische aus

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Bei der Industrie- und Handelskammer Lübeck ist Martin Ehleben Anfang des Jahres in sein neues Büro eingezogen. Dort hat er sich bereits gut eingelebt, nur die Pflanzen fehlen noch. Ehleben ist für den Bereich Existenzgründung und Unternehmensförderung zuständig. In der Regel klärt er die Fragen seiner Kunden rund um die Selbstständigkeit am Telefon, weshalb der Apparat stets in der Mitte des Schreibtisches platziert ist. Ordnung ist dem gebürtigen Lübecker wichtig, denn einige Kunden berät er auch persönlich. „Das Wichtigste ist, dass ich ein aufgeräumtes Büro habe, in dem ich die Kunden empfangen und Diskretion bewahren kann“, sagt er. Unentbehrlich seien außerdem die zwei Computerbildschirme. „Das Arbeitsfeld ist so vielschichtig, dass ich oft viele verschiedene Kanäle nutze, um Informationen zu sichten.“

Quelle: Lutz Roeßler

Dominik Burziwoda ist der Geschäftsführer von Perfood, einem Lübecker Unternehmen, das individualisierte Ernährungsanalysen anbietet. Er selbst bezeichnet seinen Schreibtisch als chaotisch. „Bei mir ist ein Riesenchaos. Gegenüber von mir sitzt Herr Dr. Schröder - und man würde denken, der Platz sei frei und dort würde niemand arbeiten.“ Auf keinen Fall darf auf dem Schreibtisch des Geschäftsführers die Tupper-Dose mit dem Marzipan, der Kaffeebecher und der Blutzuckersensor fehlen. „Wenn ich abends oder nachts nochmal Hunger bekomme, dann esse ich Marzipan“, erzählt Burziwoda. Daneben liegen verschiedene Ordner, Visitenkarten, Werbematerial und Notizbücher. „Ich habe gern alles in greifbarer Nähe“, sagt er. Zudem werden bei der Arbeit auch gern mal die Kopfhörer aufgesetzt. „Wenn ich etwas lese, höre ich am liebsten klassische Musik. Muss ich Exceltabellen erstellen, höre ich meist Elektro, gerne auch mal Scooter.“

Quelle: Lutz Roeßler

Michael Schröter ist schon seit 1996 bei der Firma Mankenberg in Lübeck tätig. Im Jahr 2001 übernahm er den Posten als technischer Leiter. Über die Jahre sammelten sich in seinem Büro viele Dinge an. Zahlreiche Dokumente und Ordner stapelten sich in den Regalen. Einrichtungsgegenstände, die zu Hause keinen Platz fanden – oder Mitbringsel der Familie nahmen viel Raum ein. Vor einem halben Jahr traf Michael Schröter dann eine Entscheidung: „Da habe ich gesagt, jetzt ist Feierabend.“ Dann wurde Ordnung geschafft: Ganz nach dem Motto „papierloses Büro“ wurden alle Dokumente nach und nach gescannt und anschließend vernichtet. „Das war ein absolut befreiendes Gefühl“, sagt Schröter. Seine Arbeitsatmosphäre habe sich grundlegend verbessert. „Man fühlt sich wohler und arbeitet viel freier. Ich empfehle jedem, bei sich mal auszumisten.“ Heute ist es auf Schröters großem Schreibtisch regelrecht leer. „Das, was ich bearbeite, ist auf dem Tisch, der Rest kommt weg“, sagt er. Nur der Kaffeebecher dürfe natürlich nicht fehlen.

Quelle: Lutz Roeßler
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