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10:22 09.05.2019

Darum engagieren wir uns bei „Fridays for Future“

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Zoé-Lena Isabel Hurka (15) aus Eutin: „Die Europawahl ist extrem wichtig für uns. Denn nur wenn alle etwas ändern, können wir den Klimawandel stoppen. Und die EU kann Gesetze entwickeln, die den Klimawandel stoppen können. Deshalb ist es besonderes wichtig, dass alle, die können, wählen gehen, damit unsere Forderungen umgesetzt werden. Ich persönlich finde es sehr schade, dass wir Jugendliche, die sich monatelang politisch eingesetzt haben, nicht die Möglichkeit haben, mit zu wählen und so mit über unsere Zukunft zu entscheiden.“

Quelle: HFR

Lennart Stahl aus Groß Rönnau streikt zwar nicht durchgehend mit. „Ich möchte schon gern mein Abitur machen“, sagt der 17-Jährige. Aber er sieht es mit Sorge, dass nach drei Monaten ,Fridays for Future’ noch nichts passiert ist.. „Ich bleibe so lange, bis Maßnahmen ergriffen werden.“ Notfalls würde er auch sein Abi auf Spiel setzen. „Mir ist mein Überleben wichtiger. Was soll ich mit einem Bildungsabschluss, wenn wir später Kriege um Wasser und Nahrungsmittel führen müssen?“ Er ist kürzlich der Grünen-Jugend beigetreten, um sich zu engagieren. „1,5 Grad Erderwärmung nicht zu überschreiten, ist das einzige Ziel, das wir bisher haben. Deswegen hat ,Fridays for Future’ nun Forderungen formuliert: Eine Steuer auf CO2, keine Subventionen mehr für fossile Brennstoffe, Kohlekraftwerke abschalten.“ Er weiß aber auch, dass jeder bei sich anfangen muss. Er selbst lebt vegan, möchte keinen Führerschein und steigt ganz bewusst in kein Flugzeug mehr. „Interrail durch Europa tut’s auch.“

Quelle: Irene Burow

Lotta Stokke (19) aus Süsel: „In Zusammenarbeit mit anderen Initiativen und Umweltorganisationen aus Eutin besteht jetzt die Möglichkeit, richtig viel Druck auf die Politik auszuüben. Außerdem wird die Klimakatastrophe den Menschen bewusster, sie wird Thema von alltäglichen Konversationen, und wir bekommen immer mehr Unterstützer. Wir werden mehr Druck auf die Stadt ausüben, um große, nachhaltige Veränderungen umzusetzen. Dazu gehören natürlich auch weitere Demonstrationen.“

Quelle: HFR
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