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15:59 25.11.2018

Gefahren in der Ostsee

Gefährlich sei Vibrio vulnificus, der zu einer Blutvergiftung und damit auch zum Tod führen könne. Gerade diese Stäbchenbakterien vermehrten sich sehr stark bei anhaltenden Wassertemperaturen über 20 Grad.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Das Land Schleswig-Holstein warnt in einer Broschüre: "Vibrionen können beim Baden in verletzte Haut eindringen und dort schwere Wundinfektionen hervorrufen (Rötung, Schwellung, Blasenbildung). Es können sich außerdem Fieber und Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall einstellen (Schock)." Schwerwiegende Erkrankungen habe es bisher aber nur bei Personen mit chronischen Grundleiden (z. B. Lebererkrankungen, Alkoholabhängigkeit, Diabetes), mit bestehender Immunschwäche (z. B. nach Transplantationen bzw. bei einer bestehenden HIV-Infektion) und bei Personen höheren Alters gegeben. Personen, die zu diesen Risikogruppen gehören, sollten keinen Kontakt offener Wunden mit Salzwasser zulassen.

Quelle: Daniel Bockwoldt

2016 gab es nach Angaben der DLRG in Nord- und Ostsee acht Badetote. 2015 starben insgesamt 16 Menschen im Wasser, fünf davon im Meer.

Quelle: Tilo Wallrodt