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13:21 16.01.2020

In Lübeck vorgestellt: Neues Unterrichtsmaterial zum Holocaust

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Bildungsministerin Karin Prien (Mitte r.) besuchte am 15. Januar eine Fortbildung zum Thema Antisemitismus und Holocaust für Geschichtslehrer in der Ernestinenschule in Lübeck. Die teilnehmenden Lehrkräfte setzten sich dort mit neuen Unterrichtsmaterialien auseinander, die von der Gedenkstätte Yad Vashem entwickelt wurden. Durch eine Kooperation des Landes mit der Gedenkstätte stehen die Materialien künftig den Schulen in SH kostenlos zur Verfügung. Zusammen mit Seminarleiterin Gabriele Hannemann (Mitte l.) lobte Ministerin Prien das Interesse und Engagement der 30 Teilnehmer, die aus ganz Schleswig-Holstein kamen.

Quelle: Rabea Osol

Daniel Ahlers (33) kam aus Kiel zur Fortbildung nach Lübeck. Er unterrichtet Gemeinschaftskunde am RBZ Wirtschaft in Kiel. In der Landeshauptstadt organisiert er mit seinen Schülern Führungen in einer Gedenkausstellung und begleitet das Projekt „Kz überlebt“ im Landtagsgebäude. Er lobt: „Das Material von Yad Vashem gibt tiefe Einblicke und lenkt die Perspektive auf Einzelschicksale.“ Mit der Fortbildung möchte er sich selbst näher mit dem Thema Antisemistismus und Holocaust auseinandersetzen. „Ich finde, das Thema bekommt in unserem Lehrplan zu wenig Aufmerksamkeit.“

Quelle: Rabea Osol

Tobias Friedrichs (32) ist Lehrer am Kopernikus Gymnasium in Bargteheide. Dort unternimmt er häufig Fahrten mit seinen Schülern ins ehemalige Konzentrationslager Neuengamme. Aus Erfahrung weiß er: „Es ist oft wenig anschaulich. Der Zugang zum Thema Holocaust fällt vor allem Schülern in der achten Klasse oft schwer.“ Durch die Arbeit mit Einzelschicksalen möchte Friedrichs seinen Schülern das Thema näher bringen, ohne sie zu überfordern.

Quelle: Rabea Osol
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