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18:30 29.10.2020

Urlaubsverbot: So reagieren die Touristen

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Glück im Unglück: Patrik (33) und Larissa Hüdepohl (34) aus Garbsen haben sich mit Tochter Ylvie (1) für eine Woche in einer Ferienwohnung in Grömitz einquartiert und müssen am Samstag ohnehin wieder abreisen. Doch auch wenn sie vom Tourismus-Lockdown ab Montag nicht persönlich betroffen sind, finden sie: „Die Regelung ist bei allem generellen Verständnis für die Eindämmungsmaßnahmen eigentlich zu pauschal. Denn in einer Ferienwohnung ist man ja für sich und verhält sich auch nicht anders als zu Hause. Und viele Kontakte haben wir hier ja auch nicht, sondern sind gern an der frischen Luft.“

Quelle: Andreas Oelker

Findet die ab Montag über Beherbergungs- und Gastronomie-Betriebe verhängte Corona-Sperre „zumindest problematisch“: Urlauberin Barbara Dahlmann (57) aus Norderstedt hat eine Ferienwohnung in Heiligenhafen gemietet und macht in Kellenhusen Station. Die 57-Jährige sagt: „Die Hygienekonzepte in Gaststätten und Hotels haben eigentlich sehr gut funktioniert. Und neben unserer Ferienwohnung sind nur noch drei andere Parteien im Haus - auch das ist eine sichere Unterkunft.“

Quelle: Andreas Oelker

„Wir waren die Ersten und sind jetzt die Letzten“: Thomas (56) und Christina Klatt (52) aus Goslar urlauben als Ostseefans bis Sonntag in einer Ferienwohnung in Scharbeutz und haben sich Kellenhusen angeschaut. Der 56-Jährige berichtet: „Wir haben offenbar ein gutes Timing. Im Mai hatten wir Glück, direkt nach dem Lockdown für zwei Wochen ein Quartier in Eckernförde zu bekommen. Und jetzt haben wir bis Sonntag gebucht und werden vom nächsten Lockdown nicht beeinträchtigt.“ Beide finden: „Der neuerliche Lockdown ist zu pauschal. Man hätte viel früher etwas gegen private Großfeiern unternehmen müssen.“

Quelle: Andreas Oelker
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