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14:49 19.07.2020

Tagestrips nach Mecklenburg-Vorpommern aus Schleswig-Holstein weiter tabu: Irritationen und Unverständnis im „nahen Osten“

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Gute Miene zum illegalen Fahrradtörn: Die „Wahl-Groß-Grönauer“ Erika (71) und Helmut Herrmann (71) aus Heidelberg sind zwischen Duvennest und Herrnburg in Richtung Eichholz unterwegs und bekennen, vom noch bis zum 4. August geltenden Verbot des Tagestourismus in Mecklenburg-Vorpommern nichts gewusst zu haben. Sie hoffen, als „legale Transitreisende“ durchzugehen und wollen nach dem 4. August Abstecher nach Schwerin und Groß Schwansee unternehmen.

Quelle: Andreas Oelker

Historischer Hof „Alte Zeiten“ in der Klemme: Inhaberin Miriam Marienhoff (29) und Koch Harald Mertes (67) bedauern, dass Tagesgäste aus dem Einzugsgebiet Lübeck, Ratzeburg und Mölln etwa zum Frühstücksbüffet immer noch nicht wieder nach Schattin kommen dürfen. Die 29-Jährige beklagt nach dem zweimonatigen Lockdown auch wegen der Hygiene- und Abstandsvorgaben Umsatzeinbußen „von bestimmt 50 bis 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“.

Quelle: Andreas Oelker

In der Ruhe liegt die Kraft: Heidrun (64) und Manfred Müller (77) beobachten den Ausflugsverkehr in Duvennest vom Garten aus. Die 64-Jährige strickt bereits Wollsocken, „denn der nächste Winter kommt bestimmt“. Dass bei ähnlich niedrigen Infektionszahlen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein „ein so dicker Strich gezogen wird“, finden die Beiden eigentlich nicht nachvollziehbar.

Quelle: Andreas Oelker
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