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18:00 21.01.2021

AKW-Schutt nach Ostholstein: Camper haben Angst, Deponie-Betreiber wollen klagen

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Wie geht’s weiter am „Blank Eck“ in Neuteschendorf? Die Campingplatz-Inhaber und -Betreiber Sandra (50) und Martin Gabbey (56) befürchten neben einem Imageverlust auch einen enormen wirtschaftlichen Schaden, wenn Urlauber aufgrund der AKW-Bauschuttablagerung in der benachbarten Deponie Johannistal ausbleiben.

Quelle: Andreas Oelker

Zurzeit herrscht auch durch den Lockdown noch Winterruhe an der Rezeption, aber ab Ostern soll die Camping-Saison am „Blank Eck“ eigentlich wieder losgehen: Sandra (50) und Martin Gabbey (56) wurden von der Nachricht, dass bis Ende 2022 in unmittelbarer Nähe ihres Campingplatzes 5500 Tonnen AKW-Bauschutt abgelagert werden sollen, „kalt erwischt“.

Quelle: Andreas Oelker

Das Idyll ist trügerisch - und endlich: Der Campingplatz „Blank Eck“ und die Siedlung Neuteschendorf liegen zwar im Gremersdorfer Landschaftsschutzgebiet, das an der Küste in Richtung Heiligenhafen sogar an ein Naturschutzgebiet grenzt. Aber trotzdem sollen auf der benachbarten Deponie Johannistal per Zuweisung 5500 Tonnen der „freigemessenen“ Bauschutt-Reste des Atomkraftwerks Brunsbüttel abgelagert werden.

Quelle: Andreas Oelker
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