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16:00 03.10.2021

Lübecks Gasometer: Bilder für die Nachwelt

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Zunächst schneiden die Arbeiter Löcher in die Reste der Dachkonstruktion. Dann befestigen sie Ketten daran, die vom Kran herabhängen, und zerteilen die Stahlteile mit dem Schneidbrenner. Die Schneidbrenner funktionieren nach dem Prinzip der Sauerstofflanze: gasförmiger Sauerstoff wird mit hohem Druck durch ein Metallrohr geleitet und gerät an der Öffnung in Brand. Dabei entstehen sehr hohe Temperaturen.

Quelle: Thomas Porr/TraveNetz

Blick über den Gasometer auf die Altstadt. Vorn am Gasometer der äußere Fahrstuhl, der für Betrieb und Wartung genutzt wurde. Hinten links die Altstadt, dazwischen die Kanaltrave. Der Abriss des Industrie-Bauwerks wird die Stadtsilhouette, wenn man darunter nicht nur die Kirchtürme versteht, verändern. Auch deswegen hatte die Denkmalschutzbehörde ihn 2015 unter Schutz gestellt.

Quelle: Thomas Porr/TraveNetz

Blick ins Innere des Gasometers auf die Scheibe, die das Gas im Behälter hielt. Sie hob und senkte sich je nach der Menge des Gases. Im Vordergrund sind die Kanten zu sehen, die entstehen, wenn die Stahlplatten mit dem Schneidbrenner durchtrennt werden. Sie werden so zerlegt, dass sie sich mit dem Lastwagen abtransportieren lassen. Ein Großteil des Materials wird recycelt.

Quelle: Thomas Porr/TraveNetz
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