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18:00 03.09.2021

Sail United in Großenbrode: Inklusionssport mit nicht ungetrübtem Spaß

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Gute Miene zur mitunter misslichen Lage am Stützpunkt Großenbrode: Als Gründer und engagierter Sportlicher Leiter von Sail United e.V. freut sich Tobias Michelsen (59) zwar über die Erfolge der 2015 ins Leben gerufenen Inklusions-Idee. Aber als Privatbetreiber von „watersports 4all“ bedauert er, jeweils nur einjährige Pachtverträge zu erhalten, die sich im Herbst bestenfalls automatisch verlängerten. Er sagt: „Damit fehlt mir jegliche Planungssicherheit für unsere Wassersportschule.“

Quelle: Andreas Oelker

Eingespieltes Duo im stehtiefen Übungsrevier: Der blinde Hallenser Windsurfer Charly Schmidt (57) wird von Surflehrer Dietrich Bock (67) unterwiesen. Der 67-jährige Wahl-Kieler mit australischen Wurzeln engagiert sich als Helfer für den Inklusionssport und lässt dafür als gelernter sportaffiner Kameramann schon öfter mal einen guten TV-Job aus.

Quelle: Andreas Oelker

Nur bedingt barrierefrei: Die relativ steile Schotterrampe zwischen Wassersportschule und Strand ist nach der millionenschweren Erneuerung der Großenbroder Promenade keine wirkliche Verbesserung für die Inklusionssportler. Hier wird der inkomplett querschnittgelähmte Professor Dr. Thomas Grundmann (63) im Beachrolli von Tobias Michelsen (59) zum Katamaran-Segeln geschoben. In diesem Zusammenhang kritisiert Michelsen auch: „Dass Segeln aus dem Paralympics-Programm gestrichen wurde, ist total kontraproduktiv und paradox. Gerade der Wassersport ist ideal dafür, Teilhabe und Inklusion in die Praxis umzusetzen.“ Auch Stand-Up-Paddling oder Wellenreiten sollte paralympisch werden.

Quelle: Andreas Oelker
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