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15:03 03.01.2017

Lübeck früher und heute

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Foto: LN-Archiv / Hans Kripgans.Rückblick für Hanno Kabel.Aufnahmedatum: 16.10.1973Lübeck, Bauarbeiten Kolosseum.

Quelle: LN-ARCHIV

1992 kaufte das Kinounternehmen Kieft die Stadthalle. Als sie im Dezember 1993 wiedereröffnet wurde, war sie ein Multiplex-Kino – das neunte in Deutschland. Das Foyer ist geblieben. Aber statt einer großen Halle gibt es seitdem sieben Kinosäle. Der Cinestar Filmpalast Stadthalle, so der heutige Name, ist von den (mit Koki und Filmhaus) drei verbliebenen Lübecker Kinos das älteste. Internationale Bedeutung hat die Stadthalle als Hauptspielort der Nordischen Filmtage.

Quelle: Alle Rechte bei Lutz Roeßler!

Stadthalle: Für ihre Akustik war die Stadthalle an der Mühlenbrücke nie berühmt – anders als das Kolosseum. 1990, als das Foto des Foyers entstand, war die Stadthalle noch Eigentum der Stadt. Gebaut wurde sie 1904. Von 1919 an wurde der Saal vor allem als Kino genutzt – und zwar das größte Lübecks mit 1200 Plätzen. Wirklich geeignet war sie allerdings wegen ihrer miserablen Akustik weder als Kino noch als Theater- oder Konzertsaal. 1952 wurde der im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörte Saal wieder aufgebaut. Wieder diente er vor allem als Kino, aber auch als Ort für Theater und Konzerte, und wieder gab es große Probleme mit der Akustik. 1991 sollte die Stadthalle saniert werden. Dabei stellte sich heraus, dass der Bau aus den 50er Jahren voll mit Asbest war. Die Stadthalle wurde sofort geschlossen. Damit war auch der Plan hinfällig, sie als Ausweichquartier für das Stadttheater zu nutzen, das von 1993 bis 1996 saniert wurde.

Quelle: Lutz Roeßler
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