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Gesundheit Elektronische Helfer in der Not: So kann ein Handy Leben retten
Mehr Gesundheit Elektronische Helfer in der Not: So kann ein Handy Leben retten
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11:49 01.04.2019
Mit verlässlichem Begleiter sicher unterwegs. Quelle: sandra/stock.adobe.com/Emporia/akz-i

Umso wichtiger ist ein leicht bedienbarer Notfallknopf am Handy, mit dem umgehend Hilfe herbeigerufen werden kann. 85 Prozent der Bundesbürger über 65 Jahre halten eine solche Funktion für sehr wichtig oder wichtig, wie die Emporia-Seniorenstudie 2018 „Smart im Alltag“ zeigt.

„Ein Seniorenhandy mit Notfallknopf gibt dem Besitzer Sicherheit und bewahrt ihm gleichzeitig seine Selbstständigkeit. Das ist für Senioren von zentraler Bedeutung“, sagt Emporia-Geschäftsführerin Eveline Pupeter. „Denn Best Ager sind unternehmungslustig und wollen das Leben genießen. Sie legen Wert auf Mobilität. Mit technischen Helfern wie etwa einem Notfallknopf können sie auch in hohem Alter noch sorgenfrei unterwegs sein.“

Entscheidend ist, dass der Notfallknopf leicht von anderen Tasten zu unterscheiden und gut erreichbar ist. Deshalb bringen Hersteller von Seniorentelefonen die Taste oft an der Rückseite des Handys an. Hält der Besitzer sie einige Sekunden gedrückt, so ertönt zunächst ein Signalton, der die Umgebung des Hilfsbedürftigen alarmiert. Umstehende können auf diese Weise bereits Unterstützung leisten, während das Gerät nacheinander selbstständig fünf Telefonnummern anruft – beispielsweise Angehörige, die Feuerwehr oder auch Nachbarn. Reihenfolge und Nummern legt der Besitzer des Handys vorher selbst fest.

Ist einer dieser Teilnehmer nicht zu erreichen, so wird automatisch der nächste Ansprechpartner angerufen. Das Handy bildet auf diese Weise eine Art Telefonkette, die bis zu dreimal hintereinander wiederholt wird, sollte keiner der Kontakte abnehmen. Parallel zum Anruf wird eine SMS-Nachricht an die gespeicherten Nummern geschickt mit Hinweis auf den Notruf. Danach wird der europäische Notruf 112 angerufen und geht damit direkt zur nächsten Rettungsleitstelle. Zusätzlich zu diesen Sicherheitsvorkehrungen kann das Seniorenhandy, wie zum Beispiel das emporiaSMART.2, auch per GPS (Globales Positionsbestimmungssystem) geortet werden. Einem sorglosen Waldspaziergang steht also nichts entgegen, denn für den Notfall ist vorgesorgt.

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link.

akz-i