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17:47 26.03.2019
Jason Momoa als Aquaman in einer Szene des Films „Aquaman“. Quelle: Warner Bros/dpa
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Lübeck

Im Jahre 1985 rettet der Leuchtturmwärter Tom Curry (Temuera Morrison) einer verletzt angeschwemmten Frau das Leben. Diese entpuppt sich als Atlana (Nicole Kidman), Königin von Atlantis. Die beiden bekommen einen Sohn namens Arthur und ziehen ihn einige Jahre auf, bis Atlana gegen ihren Willen nach Atlantis zurückkehren muss, da es den Bewohnern von Atlantis verboten ist, einen Oberweltbewohner zu lieben. Gut 30 Jahre später hat sich der bei seinem Vater verbliebene Superheld Arthur (Jason Momoa) daran gewöhnt, besondere Kräfte zu besitzen: So kann er z.B. mit Unterwassertieren reden und selbst unter Wasser sprechen. Zudem ist er außergewöhnlich stark und beherrscht Wassermagie. Doch König von Atlantis will er trotzdem nicht werden. Erst als sein Halbbruder Orm (Patrick Wilson) damit droht, die Armee der sieben Unterwasserkönigreiche zu vereinen, um sie anschließend gegen die Oberwelt in den Krieg zu führen, sieht Arthur keinen anderen Ausweg mehr, als mit Hilfe von Prinzessin Mera (Amber Heard) und seines einstigen Lehrmeisters Vulko (Willem Dafoe) um seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron zu kämpfen und so beiden Welten unter und über dem Wasser Frieden zu bringen.

Die Spezialeffekte in dem Film sind sehr gut gemacht. An manchen Stellen sind diese allerdings übertrieben. Da der Film die meiste Zeit unter Wasser spielt, werden allein hierfür viele Effekte benötigt. Dazu kommt eine riesige Unterwasserschlacht am Ende, die sehr überzogen dargestellt ist.

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Zudem weist der Film auf aktuelle Probleme hin: Die Handlung deutet auf die Umweltverschmutzung im Meer hin. So sieht man eine große Plastikinsel sowie einen Ölteppich auf dem Wasser. Das ist ein Grund dafür, dass die Meeresbewohner die Menschen der Oberwelt verabscheuen.

In dem Film finden mehrere Handlungsstränge gleichzeitig statt. Dadurch ist er leider ein wenig überfrachtet. So gibt es neben der Geschichte des Ocean-Masters, der mit den sieben Meereskönigreichen gegen die Oberwelt in den Krieg ziehen will, die Suche Arthurs nach seiner verschollenen Mutter Atlana und schließlich den Rachefeldzug des Black Manta (Yaha Abdul-Mateen). Dieser spielt in dem Film allerdings eine zu kleine Rolle dafür, dass er in den Comics als Hauptbösewicht dargestellt wird.

Wenn man sich auf den Film einlässt, sind diese Kriterien allerdings nebensächlich. Da der Hauptdarsteller (Jason Mamoa) einen sympathischen Eindruck hinterlässt und seinen Job in der Rolle von Arthur Curry sehr gut macht, ist der Film um ein Vielfaches besser, als wenn ein anderer diese Rolle gespielt hätte. Also finden wir, dass der Superheldenfilm von James Wan im Großen und Ganzen gut gelungen ist.

Vincent und Leo, Klasse 8d der Geschwister-Prenski-Schule, Lübeck

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