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Kommentar Licht aus am Airport
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21:18 17.03.2016

Knapp 16 Jahre nach dem Jungfernflug der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair geht das Kapitel Linienflug in Blankensee zu Ende. Vorletzten Sommer verabschiedeten sich die Iren nach 14 Jahren Lübeck. Jetzt folgen die Ungarn von Wizz Air, die Blankensee immerhin zehn Jahre die Treue hielten.

Für Insolvenzverwalter Klaus Pannen, der den Airport irgendwie an den Mann bringen muss, kommt der Abgang der Ungarn zur Unzeit. Das Ende des Linienflugs ist ja keine Werbung für den Luftstandort Lübeck. Welcher Investor kauft einen Flughafen, auf dem nichts los ist? Außerdem gehen Einnahmen verloren. Und die braucht Pannen dringend.

Die Kritiker von Regionalflughäfen scheinen Recht zu bekommen. Das Geschäftsmodell hat sich als nicht tragfähig erwiesen. Billigfluggesellschaften haben das Feld abgegrast und gehen jetzt lieber an die großen Airports. Die Kommunen haben kräftig draufgezahlt. Blütenträume statt Jobmaschine. Einziger Trost: Es gibt nun keinen Grund mehr, die Segelflieger zu vergraulen.

Bericht Seite 1 und Lokales

LN

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