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Wetter Der Winter ist zurück: Verschneite Straßen, strenger Frost
Mehr Wetter Der Winter ist zurück: Verschneite Straßen, strenger Frost
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11:44 25.02.2018
Quelle: rtn
Offenbach/München

Wind und Kälte lassen die Menschen in Deutschland an diesem Wochenende bibbern. Besonders in den Nächten werde es frostig, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.

Ausdauernder Schneefall und damit verbundene Straßenglätte haben am Sonntag vor allem im südlichen Landesteil für Verkehrsbehinderungen auf den Straßen und Autobahnen geführt. Polizei und Feuerwehr warnen vor dem Betreten zugefrorener Seen und Gewässer.

 Die Autobahnmeisterei in Bad Oldesloe hatte auf die Lage schnell reagiert und bereits in der Nacht um drei Uhr die ersten Räumfahrzeuge auf die Straßen geschickt. Im Laufe des Tages kamen noch weitere Räum- und Streufahrzeuge hinzu. Mit insgesamt zwölf Fahrzeugen war der Winterdienst schließlich unterwegs.

Die Autobahnmeisterei Bad Oldesloe kümmert sich mit ihren 27 Mitarbeitern um insgesamt 56 Kilometer sechsspurige Autobahn 39 Kilometer vierspurige Autobahn, drei Autobahnkreuze, ein Autobahndreieck, drei bewirtschaftete Rastanlagen, neun Rastplätze im Verlauf der Autobahnen A 1, A 20 und A 21 mit 16 Autobahnanschlussstellen und zwei Tunneln.


Polizei und Feuerwehr warnen vor dem Betreten zugefrorener Seen und Gewässer. Polizisten haben deshalb am Sonntagmittag zahlreiche Spaziergänger und Schlittschuhläufer vom Eis des Manhagener Teiches in Großhansdorf gebeten. Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisflächen zu dünn. Der Frost der vergangenen Tage garantiere nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig sei. Besonders Kinder ließen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. Betreten Sie nur freigegebene Eisflächen.

„Hoch Hartmut bringt mindestens bis Anfang März den zweiten Spätwinter“, erklärte ein DWD-Sprecher. Es gebe Dauerfrost im ganzen Land, zeitweise sogar in der wärmsten Winterregion Deutschlands, dem Niederrhein. Die Meteorologen erwarten Rekorde: Die niedrigsten Werte würden voraussichtlich an den beiden letzten Februartagen erreicht.

Ein kräftiger Wind senke die gefühlte Temperatur nochmals ab. Angesichts der Schneefälle im Nordosten Deutschlands könne es zu Schneeverwehungen kommen.

rtn/dpa