Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Befristet Beschäftigten und Teilzeitarbeitern droht Armut
Nachrichten Brennpunkte Befristet Beschäftigten und Teilzeitarbeitern droht Armut
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:19 24.10.2018
Stellenanzeigen im Fenster einer Zeitarbeitsfirma. Quelle: Oliver Berg
Berlin

Befristet Beschäftigte und Teilzeitarbeiter können nach Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat oft von ihrem Verdienst kaum leben.

So seien im vergangenen Jahr 18,3 Prozent der Arbeitnehmer mit einer befristeten Anstellung von Armut bedroht gewesen, schreibt die „Saarbrücker Zeitung“ unter Berufung auf die ihr vorliegende Erhebung. Im Jahr 2005 habe die Quote noch 8,6 Prozent betragen. Unter den Teilzeitbeschäftigten galten demnach im vergangenen Jahr 14 Prozent als armutsgefährdet. Dieser Anteil habe sich im Vergleich zum Jahr 2005 ebenfalls mehr als verdoppelt.

Nach den EU-Kriterien gilt als armutsgefährdet, wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung verfügt. In Deutschland lag dieser Schwellenwert für einen Alleinstehenden im vergangenen Jahr dem Bericht zufolge bei 1096 Euro im Monat.

„Nach wie vor sind viel zu viele Menschen arm trotz Arbeit“, sagte Linken-Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann der Zeitung. Dagegen helfe ein deutlich höherer Mindestlohn. Zudem müsse die sachgrundlose Befristung abgeschafft und ein Rückkehrrecht in Vollzeit für alle Beschäftigten eingeführt werden.

dpa

Plastik in Gewässern aber auch in Böden wird immer mehr zum Problem. Forscher haben winzige Plastikpartikel nun auch in menschlichen Stuhlproben gefunden - und zwar bei Probanden weltweit.

24.10.2018
Wissen Immer größere Müllberge - Bewusstsein für Plastikmüll wächst

Bunt, formschön, praktisch: Plastik ist ein begehrtes Material. Als Verpackung sorgt es aber für immer größere Müllberge - und die belasten die Umwelt, vor allem das Meer. Muss das sein?

24.10.2018

Die Wirtschaft betont im Fall Khashoggi das Primat der Politik. Siemens-Chef Joe Kaeser fährt nun doch nicht zu einer Konferenz nach Saudi-Arabien. Das Königreich ist ein schwieriger Partner - aber zugleich ein Markt mit viel Potenzial.

24.10.2018