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Brennpunkte Neuer Anlauf zur Überwindung der Teilung Zyperns
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08:47 09.01.2017
Der Volksgruppenführer der türkischen Zyprer, Mustafa Akinci (l), und der zypriotische Präsident Nicos Anastasiades. Quelle: Katia Christodoulou
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Genf/Nikosia

Unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen (UN) beginnen heute im schweizerischen Genf neue intensive Gespräche zur Überwindung der seit mehr als 40 Jahren andauernden Teilung Zyperns.

Zunächst sollen die Volksgruppenführer der griechischen und der türkischen Zyprer, Nikos Anastasiades und Mustafa Akinci, drei Tage lang im Beisein des Sondergesandten der Vereinten Nationen, des Norwegers Espen Barth Eide, miteinander verhandeln. Sollte es Fortschritte bei diesen Gesprächen geben, ist für Donnerstag eine Fünf-Parteien-Konferenz unter Beteiligung der Garantiemächte Zyperns - Griechenland, der Türkei und der ehemaligen Kolonialmacht Großbritannien - vorgesehen.

Ein Hauptthema ist die Rückgabe von Teilen der von türkischen Truppen besetzten Gebiete an die griechischen Zyprer. Zudem soll es um Sicherheitsfragen und das angestrebte föderative System für Zypern gehen. Der föderale Staat soll aus zwei politisch gleichberechtigten Bundesstaaten bestehen - einem türkisch-zyprischen im Norden und einem griechisch-zyprischen im Süden. Beide Volksgruppen müssen einer Verhandlungslösung in getrennten Volksabstimmungen später zustimmen.

Zypern ist seit einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention 1974 geteilt. Die Inselrepublik ist seit 2004 EU-Mitglied. Das EU-Recht gilt aber nur im griechisch-zyprischen Süden. Der türkisch-zyprische Norden wird nur von Ankara anerkannt.

dpa

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