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Digital Facebook versteckt Zahl der Likes in Australien
Nachrichten Digital Facebook versteckt Zahl der Likes in Australien
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14:47 16.10.2019
Facebook testet in Australien das Ausblenden der Like-Zahl. Statt der Anzahl sieht man nur noch, dass ein Beitrag Leuten „gefallen“ hat. Quelle: Ben Margot/AP/dpa
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Menlo Park

Im Rahmen eines Testlaufs wird Facebook die Anzahl der Likes unter den Beiträgen der Nutzer in Australien nicht mehr anzeigen. Die umstrittene Änderung wird seit Juli von der Schwesterplattform Instagram in mehreren Ländern getestet. Zuerst hatte das Portal TechCrunch darüber berichtet.

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Sichtbare Likes – nur für Kontoinhaber

Statt der Anzahl an Likes unter einem Post sehen Nutzer in Australien ab dem 27. September lediglich, wer den Beitrag mit „Gefällt mir“ markiert hat. Statt „Max Mustermann und 22 anderen hat das gefallen“ steht dann nur noch die Angabe „Max Mustermann und anderen hat das gefallen“, berichtete TechCrunch. Nur die Urheber des Posts seien in der Lage, sich die Anzahl der Likes noch anzeigen zu lassen.

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„Wir wollen, dass Facebook ein Ort ist, wo Menschen auf eine für sie wertvolle Weise miteinander kommunizieren können“, erklärte eine Facebook-Sprecherin. Zu diesem Zweck teste man, die Zahl der Likes, der Reaktionen und der Videoansichten auf Facebook auszublenden. „Wir wollen von den Menschen erfahren, ob das Verstecken dieser Zahlen ihre Erfahrung verbessert, gleichzeitig aber auch keine positiven Interaktionen beschränkt.“

Instagram: Tests laufen, um Nutzern Druck zu nehmen

Zum Testlauf bei Instagram hatte Facebook erklärt, dass das Ausblenden der Like-Zahlen ein Versuch sei, den sozialen Druck unter den Nutzern zu verringern. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sagte Instagram-Chef Adam Mosseri: „Wir wollen nicht, dass sich die Menschen schlecht fühlen, während sie die Plattform verwenden, wir wollen das Gegenteil. Wir sehen das in einem breiteren Kontext, den wir Wohlbefinden nennen.“ Mosseri verwies auf die laufenden Tests, „die Like-Funktion zu privatisieren, um Nutzer weniger Druck auszusetzen“.

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dale/RND/dpa