Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Digital Städte planen gemeinsame Nahverkehrs-App
Nachrichten Digital Städte planen gemeinsame Nahverkehrs-App
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:24 12.04.2019
Kein Automat mehr nötig: Den Anfang bei der gemeinsamen Verkehrs-App machen sechs Verbünde – darunter der RMV. Quelle: Arne Dedert/dpa
Berlin

Vom kommenden Jahr an können Nutzer mit der Nahverkehrs-App ihrer Heimatstadt auch Tickets für Busse und Bahnen in anderen Städten kaufen. Sechs Verkehrsverbünde, darunter auch welche in Hessen und Rheinland-Pfalz, beginnen 2020 mit der Kooperation, nach und nach sollen weitere Städte dazukommen. Lars Wagner vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Den Anfang machten sechs Verbünde: die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen (Bogestra), die Dortmunder Stadtwerke (DSW21), die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in Karlsruhe, der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen, die Verkehrsbetriebe in Stuttgart sowie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).

München und Leipzig auch im Gespräch

Auch München und Leipzig sind im Gespräch, dort liefen aber laut VDV noch die Entscheidungsprozesse. Auch die Deutsche Bahn sei Projektpartner. Ob sie allerdings schon ab 2020 mitmache, entscheide sich erst in den kommenden Monaten.

So funktioniert das städteübergreifende Konzept: Die Apps der Verkehrsbetriebe verknüpfen sich im Hintergrund. Nach einem Update kann etwa ein Frankfurter in seiner RMV-App ein Ticket für einen Bus in Karlsruhe kaufen oder sich eine Stadtbahn-Verbindung in Stuttgart anzeigen lassen.

Nachfolger von „Handyticket Deutschland

Zweiter Teil des „Mobility Inside“ genannten Projektes ist laut Wagner eine ganz neue App, in der auch Städte enthalten sind, die derzeit noch gar keine Nahverkehrs-Apps anbieten.

Das Projekt ist kein ganz neues: Die App „Handyticket Deutschland“ sei eine Art Vorgänger-Projekt des VDV, in dem Nutzer bereits jetzt Tickets für verschiedene Städte buchen können. Das Angebot stamme allerdings aus einer Zeit, in der Smartphones noch nicht verbreitet waren und lässt sich laut Wagner nicht so weiterentwickeln.

Von RND/dpa

Amazon-Mitarbeiter hören sich teilweise die Aufzeichnungen von Gesprächen mit Alexa an. So soll der Sprachassistent verbessert werden. Nutzer, die das nicht wollen, sollten dem widersprechen. So geht’s.

12.04.2019

Die Konkurrenz wächst: Disney hat einen Starttermin für seinen eigenen Streaming-Dienst bekannt gegeben. Nicht nur der Preis von Disney+ könnte Konkurrenten wie Apple oder Netflix unter Druck setzen.

12.04.2019

Amazon lässt zum Teil Mitarbeiter aufgezeichnete Befehle von Nutzern an seine Assistenzsoftware Alexa anhören und abtippen. Der Konzern rechtfertigt die Vorgehensweise – er wolle den Service damit verbessern.

11.04.2019