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Nachrichten “Ein Mann des starken Wortes“ – Reaktionen auf den Tod von Roman Herzog
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12:39 10.01.2017

“Ein Mann des starken Wortes“ – Reaktionen auf den Tod von Roman Herzog

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Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) würdigte Herzog als prägenden Politiker, der zu grundlegenden Problemen deutlich Stellung bezog. „Humorvoll, aber stets mit klar gewählten Worten bewies Roman Herzog auch in schwierigen Zeiten Mut zur Wahrheit“, teilte Dreyer mit.

Quelle: dpa

Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner nannte Herzog einen „sehr klugen Bundespräsidenten“. „Roman Herzog war ein Mann des starken Wortes, ich erinnere mich an seine „Ruck-Rede““, sagte die rheinland-pfälzische CDU. „Roman Herzog gehörte zu den starken Männern der CDU, dessen leidenschaftlicher Einsatz für eine verlässliche Bildungspolitik und sein Bekenntnis für Europa stets in Erinnerung bleiben werden“, teilte sie mit.

Quelle: dpa

In Baden-Württemberg hat der nun gestorbene Altbundespräsident Roman Herzog nach Ansicht von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) große Spuren hinterlassen. Herzog war von 1978 bis 1983 erst Kultus- und dann Innenminister im Südwesten. Als Innenminister habe Herzog hochumstrittene Themen bearbeitet. „Die Raketenproteste in Mutlangen, Hausbesetzungen oder die Frage nach CS-Reizgas für Polizeieinsätze standen ganz oben auf der landespolitischen Agenda“, sagte Kretschmann. Herzog habe all diese Fragen überzeugend und mit großer Souveränität beantwortet. Nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten habe Herzog sich schnell einen Namen als echter „Reformpräsident“ gemacht. „Humorvoll und in unverstellter Sprache hat er einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass in Deutschland ein Weg dringend notwendiger Veränderungen beschritten werden konnte.“

Quelle: dpa
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