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Kultur im Norden „Am Ende ist es besser, als wir gedacht haben“
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00:13 26.10.2016
Hamburg

Unter dem schlichten Titel „Elbphilharmonie“ erscheint am 2. November bei Edel Books das Buch zum Hamburger Jahrhundertprojekt. „Am Ende ist es gutgegangen. Und am Ende ist es besser, als wir am Anfang gedacht haben. Und das ist das, was zählt“, sagte Kulturstaatsrat Carsten Brosda gestern in Hamburg.

Auf 240 Seiten hat Joachim Mischke, Chefreporter für Kultur beim „Hamburger Abendblatt“, die Geschichte des skandalträchtigen Konzerthauses aufgeschrieben. Von der umjubelten Vision des Schweizer Architektenbüros Herzog & de Meuron über die jahrelangen Querelen um Bauverzögerungen und Kostensteigerungen bis hin zum neuen Wahrzeichen von Hamburg. Die spektakulären Fotos stammen von Michael Zapf.

Neben der Geschichte der Elbphilharmonie werden auch die Macher im Porträt vorgestellt – vom japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota bis zum Chefdirigenten des NDR-Elbphilharmonie-Orchesters, Thomas Hengelbrock.

Am 4. November wird die öffentliche Plaza des Gebäudes mit einem Festakt für die Besucher freigegeben, am 11. Januar folgt die Eröffnung des Großen Konzertsaals. Die Elbphilharmonie soll zu den zehn besten Konzertsälen der Welt gehören. Der Saal mit 2150 Plätzen ist nach dem Weinberg- Prinzip gebaut, mit einer Bühne in der Mitte, die von terrassenförmigen Publikumsrängen umgeben ist.

Jahrelange Verzögerungen und eine Kostenexplosion hatten den Bau lange Zeit überschattet. Die Kosten waren von 77 auf 789 Millionen Euro gestiegen. Ursprünglich war die Eröffnung schon für 2010 geplant.

Elbphilharmonie“ von Joachim Mischke und Michael Zapf. Edel Books, 240 Seiten, 29,95 Euro

LN

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