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Kultur im Norden Bedeutender Preis für Woodson
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19:10 27.03.2018

Transsexualität, Teenagerschwangerschaften, Kindesmisshandlung – Jugendbuch-Autorin Jacqueline Woodson packt schwierige Themen an. Dafür ist die US-amerikanische Schriftstellerin gestern mit dem Astrid-Lindgren-Preis für Kinder- und Jugendliteratur geehrt worden. „In einer Sprache so leicht wie Luft erzählt sie Geschichten von überwältigendem Reichtum und Tiefe“, erklärte die Jury in Stockholm. Woodson fange auf einzigartig poetische Weise die tägliche Welt zwischen Kummer und Hoffnung ein.

Bekannt ist die 55-Jährige vor allem für ihren autobiografischen Roman „Brown girl dreaming“, der 2014 in den USA den National Book Award gewann. Sie erzählt darin von ihrer Kindheit und beschreibt zugleich ein Kapitel der afroamerikanischen Geschichte. Woodson hat mehr als 30 Bücher geschrieben, neben Romanen auch Gedichte und Bilderbücher. Meist richtet sie sich dabei an junge Teenager. „Jacqueline Woodson stellt uns unverwüstliche junge Leute vor, die um einen Ort kämpfen, wo ihre Leben Wurzeln schlagen können“, erklärte die Jury. Ihre Markenzeichen seien meisterliche Charakterisierungen und ein tiefes Verständnis der jugendlichen Psyche.

LN