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Kultur im Norden Christopher Cross: Lieder aus den besten Jahren in Lübeck
Nachrichten Kultur Kultur im Norden Christopher Cross: Lieder aus den besten Jahren in Lübeck
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12:51 14.11.2019
Christopher Cross trat ganz lässig auf, mit offenem Hemd und Schiebermütze. Rechts Andy Suzuki mit der Elektro-Flöte, dahinter am E-Bass Kevin Reveyrand. Quelle: Rüdiger Wenzel
Lübeck

Im fast ausverkauften Saal des Kolosseums in Lübeck war die Begeisterung groß vor allem bei jenen Songs, mit denen der Texaner einst seine größten Hits hatte und auf Spitzenplätzen in den Charts landete: „Ride like the Wind“, „Sailing“ und „Never Be the Same“ von seinem ersten Album „Christopher Cross“ , für das er 1981 einen Grammy Award bekam. Begleitet von seiner hochkarätigen, fünfköpfigen Band und zwei Background-Sängerinnen begeisterte der heute 68-Jährige mit seiner hohen Stimme das überwiegend der Generation 50+ angehörige Publikum auch im weiteren Verlauf hauptsächlich mit den Liedern von diesem ersten und seinem zweiten Album „Another Page“ aus dem Jahr 1981. Dabei war natürlich auch der Top-Hit „Arthur‘s Theme (The Best You can Do)“, die Titelmelodie zur Filmkomödie „Arthur – Kein Kind von Traurigkeit“, die er einst mit seinem Idol Burt Bacharach geschrieben hatte und die 1981 einen Oscar für den besten Filmsong errang.

Erstes Album erscheint bald als Sonderausgabe

Dass er gestern Abend hauptsächlich diese Lieder aus seinem besten Jahren spielte, begründete Cross mit dem 40-jährigen Jubiläum seines ersten Albums. Aus diesem Anlass werde demnächst eine Sonderausgabe seiner größten Hits erscheinen, schön aufgemacht in einer besonderen Box. Wann sie erscheint, „werden meine Fans rechtzeitig erfahren“, so der Sänger, dem mit dem dritten und allen weiteren 18 Alben – 13 Studio-Produktionen und fünf Sammel-Alben – keine echten Hits mehr gelangen.

Texte waren teilweise schwer zu verstehen

Dem Lübecker Publikum war die Konzentration auf die Erfolge von damals ganz offensichtlich sehr recht, zumal die Songs alles andere als abgestanden klangen. Cross an der Lead-Gitarre und seine Band haben sie neu arrangiert, mit zahlreichen solistischen Einlagen der exzellenten Musiker, ohne den vertrauten, lyrischen Softrock-Stil zu verlassen. Leider spielte die Band teilweise so laut, dass sie die Stimme des Sängers übertönte und die ohnehin etwas nuschelig gesungenen Texte schwer zu verstehen waren.

Zum Abschluss „Think of Laura“ als Zugabe

Als zum Abschluss des Konzerts die ersten Töne des Super-Hits „Ride Like The Wind“ erklangen, hielt es die Fans nicht mehr auf den Sitzen. Sie belohnten Sänger und Band mit Ovationen im Stehen, wofür dieser sich mit dem Hit „Think of Laura“, dem Lied über eine von einer verirrten Kugel getöteten Freundin aus dem Jahr 1983, bedankten.

Alle Termine seiner Tour lesen Sie hier

Von Rüdiger Wenzel

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