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Kultur im Norden Drei Hymnen an Lübeck
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13:35 13.11.2019
Nadja Nevolovitsch ist am Sonntag im Kolosseum als Solistin zu erleben. Quelle: Foto: hfr
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Lübeck

Aufgeführt werden die Hymnen vom Collegium Musicum Lübeck unter der Leitung von Alexander Mottok. Der Name von Johann Chr. Schieferdecker (1679-1732) ist kaum bekannt, obwohl er wunderbare Barockmusik geschrieben hat. Er hatte als Nachfolger von Dietrich Buxtehude eine Stelle als Organist von St. Marien – dafür musste er allerdings Buxtehudes Tochter Anna Margareta heiraten. Von ihm werden zwei Konzerte für Orchester aufgeführt.

„Halleluja der Schöpfung“ von Kunzen

Der andere Lübecker Komponist des Abends, Friedrich L.Ä. Kunzen (1761-1817), stammte aus einer Musikerfamilie; sein Großvater Johann Paul Kunzen wie auch sein Vater Adolf Karl Kunzen waren Organisten an St. Marien. Kunzens „Halleluja der Schöpfung“, die er 1796 – also zwei Jahre vor Haydns „Schöpfung“ – komponiert hatte, wurde 1799 in Lübeck uraufgeführt.

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Zeitgenössische Hymnen von Arnold Nevolovitsch

Der in Lübeck lebende Arnold Nevolovitsch hat weitere Hymnen an die Stadt geschrieben, zwei werden ebenfalls am Sonntag zu hören sein: Ein Konzert für Violine und Orchester, in dem seine Tochter Nadja Nevolovitsch als Solistin auftritt. Sie ist mehrfache Preisträgerin Internationaler Wettbewerbe und jetzt Konzertmeisterin des Brüssel Philharmonic Orchestra. Das Orchesterwerk „Lübecker Triptychon“ erklingt in der neuen Version zum ersten Mal. Der Finalsatz hat den Titel „Hymne an die Stadt“ – ein Leitfaden des Abends.

Sonntag, 17. November,um 17 Uhr im Kolosseum. Die Karten sind an der Abendkasse ab 16 Uhr erhältlich und kosten 20 Euro. Schüler und Studenten zahlen 10 Euro, Kinder unter zwölf Jahren nichts.

Von LN

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