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Kultur im Norden „Hänsel und Gretel“ doppelt am Theater Lübeck
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12:00 22.11.2019
Die Hexe ist tot: Hänsel (Therese Fauser) und Gretel (Andrea Stadel) tanzen vor dem Pfefferkuchenhaus. Quelle: Foto: Oliver Fantitsch
Lübeck

Die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ gehört für viele Familien zur Weihnachtszeit, am Theater Lübeck wird dieser Klassiker von Engelbert Humperdinck seit der Spielzeit 2010/11 immer wieder am Jahresende ins Programm genommen und ist damit das am längsten gespielte Stück. Am Sonnabend, 7. Dezember, kehrt die Familienoper zurück auf die Bühne des Großen Hauses.

Erstmals dirigiert Stefan Vladar die Oper in Lübeck

Die Lübecker Aufführung orientiert sich an den historischen Bühnenbildvorlagen der Uraufführung von 1893 (Ausstattung: Thomas Döll). Regisseur Herbert Adler bringt die Geschichte der verstoßenen Besenbinderkinder, die zum Lebkuchenhaus der bösen Hexe kommen, liebevoll auf die Bühne. Die musikalische Leitung übernimmt erstmals der neue Generalmusikdirektor Stefan Vladar. Bei den Partien gibt es zum Teil ein Wiedersehen aus den Vorjahren und zum Teil Neubesetzungen: Andrea Stadel ist erneut als Gretel und Gerard Quinn als Vater zu erleben. Als Mutter ist Maria Boulgakova neu zu Gast in Lübeck, Therese Fauser wird Hänsel Gestalt und Stimme leihen. Als Hexe wird Michael Gniffke zu Gast sein. Die Mitglieder des Internationalen Opernelitestudios Claire Austin und Angela Shin sind erneut als Taumännchen und Sandmännchen dabei.

„Hans und Greta“ für jüngere Kinder

Für etwas jüngere Zuschauer gibt es eine Light-Variante der Oper. Am Freitag, 6. Dezember, wird die Märchenoper „Hans und Greta“ von Margrit Dürr und Julian Metzger nach Humperdincks Oper im Jungen Studio aufgeführt. Diese Inszenierung entstand in Kooperation mit der Taschenoper Lübeck. Hier dürfen die kleinen Zuschauer auch aktiv werden. Wenn Hans und Greta singen und tanzen, dann wollen sie natürlich, dass die Kinder im Publikum mitmachen. Dabei kann auch schon mal etwas kaputtgehen, vor allem, wenn da eine unbekannte Frau mit vielen Ideen die Finger im Spiel hat. Kein Wunder, dass die Mutter schimpft und die Kinder zum Beerenpflücken in den Wald schickt. Aber dort gibt es nicht nur leckere Beeren, sondern auch gefährliche Pilze, die ungeahnte Wirkungen haben können. „Hans und Greta“ basiert zwar auf dem berühmten Grimmschen Märchen, ist aber doch modern und ganz anders. Der thematische Schwerpunkt liegt vor allem auf den universellen Gegensätzen von Gut und Böse.

„Hans und Greta“ am 6., 8., 9., 15., 16. und 17. Dezember, ab 6 Jahren„Hänsel und Gretel“ am 7., 21. und 28. Dezember um 18 Uhr. Ab 8 Jahren, Dauer gut zwei Stunden

Karten in den LN-Geschäftsstellen und unter bei der Theaterkasse unter 0451/399 600

Von LN

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