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18:10 09.01.2017
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Lübeck

Wenn Justus Frantz mit der von ihm gegründeten Philharmonie der Nationen Station in Lübeck macht, kann er mit einem treuen Publikum rechnen. Vom Besuch des obligatorischen Neujahrskonzert in der Musik- und Kongresshalle ließen sich die Getreuen auch nicht von vereisten Straßen abhalten. Rund tausend Gäste kamen in die Rotunde, deren Akustikwand kunstvoll beleuchtet wurde, was die Atmosphäre im Auditorium deutlich verbesserte.

Justus Frantz, seit 22 Jahren Chef seines Orchesters. Quelle: Foto: Malzahn

Die Philharmonie der Nationen weise in ihrer Reihen 40 Nationen aus, sagt Frantz, „es musizieren Serben mit Slowenen, Syrer mit Israelis, Chinesen mit Franzosen, Russen mit Ukrainern“. „Frieden und Völkerverständigung“ laute die Botschaft der jungen Musiker. Allerdings sind einige inzwischen deutlich reifer als die 35 Jahre, die ursprünglich als Limit galten – was nichts schadet.

Das Programm: Beethovens 5. Klavierkonzert mit dem Maestro am Flügel dazu leichte Kost von Carl Maria von Weber, Bizet, Suppé und Brahms. Frantz kann das alles auch leicht klingen lassen – zur großen Freude seiner Gemeinde. Das Publikum bricht ganz zum Schluss in Jubel aus, als der Neujahrsheuler schlechthin, der Radetzky-Marsch von Johann Strauß (Vater), erklingt. Dann bis zum nächsten Jahr!

LN

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