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Kultur im Norden Lübecks Theaterchef Christian Schwandt gibt auf
Nachrichten Kultur Kultur im Norden Lübecks Theaterchef Christian Schwandt gibt auf
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19:20 17.06.2019
Der Lübecker Theaterdirektor Christian Schwandt erhebt schwere Vorwürfe gegen die Jamaika-Landesregierung in Kiel – und tritt zurück. Quelle: Olaf Malzahn
Lübeck

„Ich bin erkennbar an meine Grenzen gestoßen“, sagt Christian Schwandt. Am Montagvormittag hat der 56-jährige Chef des Theaters Lübeck die Konsequenz aus der Sparpolitik der Kieler Jamaika-Koalition gezogen und seine Kündigung eingereicht. Zugleich erhebt er noch einmal schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung. Schwandt: „Das Land lässt uns am ausgestreckten Arm verhungern.“

Um gerade mal 1,5 Prozent erhöht Kiel den Zuschuss für das Theater Lübeck pro Jahr. Und das „bei Personalkostensteigerungen von vier Prozent“, klagt Schwandt. Seit Jahren hätte das Theater diese Defizite schon ausgleichen müssen. Immer wieder trug er in Kiel vor, wie dramatisch die Situation sei. Und dann das: Die Jamaika-Koalition und ihre CDU-Kulturministerin Karin Prien wollen diese Unterfinanzierung jetzt sogar noch für weitere vier Jahre festschreiben.

Der Theaterdirektor spricht von Verfassungsbruch

Das brachte das Fass bei Schwandt endgültig zum Überlaufen. Ende Juli 2020 ist für ihn Schluss. Der 56-Jährige wirft der CDU-Grünen-FDP-Regierung sogar Verfassungsbruch vor. Sie drücke sich vor ihrer grundgesetzlichen Zuständigkeit für die Kultur. Das Theater werde kaputt gespart. Durch die Unterfinanzierung hätten „die innerbetrieblichen Verteilungskämpfe in einem Maße an Intensität und Schärfe zugenommen, die für mich nicht mehr zu tragen ist“, sagt Schwandt. Und das, obwohl es ihm gelungen war, die Besucherzahlen von Jahr zu Jahr zu steigern. Die Stadt Lübeck habe das Theater immer unterstützt, sagt der Noch-Direktor denn auch. Das Land nicht.

SPD-Opposition sieht Theater Lübeck in die Krise rutschen

Der SPD-Landtags-Kulturpolitiker Martin Habersaat geht ebenfalls hart mit der Jamaika-Koalition ins Gericht. Die CDU und ihr Ministerpräsident Daniel Günther hätten erneut ein Wahlversprechen gebrochen. So habe die Union 2017 mit der Zusage um Stimmen geworben, die Landesförderung der Theater „jeweils um das Ergebnis der Tarifverhandlungen“ zu erhöhen. Nur die Hansestadt Lübeck aber habe ihren Zuschuss in den letzten zehn Jahren vorbildlich von 6,3 auf 10,4 Millionen Euro angehoben. Jetzt müsse auch Jamaika dringend mehr Geld locker machen. Weitere Einschnitte im Personalbereich jedenfalls seien „nicht mehr verantwortbar“. Sie würden sofort weitere Qualitätsverluste nach sich ziehen. Und das gelte für alle Theater im Land.

Das Theater Lübeck sieht Habersaat ohnehin schon tief in die Krise rutschen. „Nun droht auch das erfolgreiche und vielfach ausgezeichnete Theater Lübeck ein Krisenfall zu werden“, sagt der Sozialdemokrat. Das sei „ein Verlust für die Kulturszene in Schleswig-Holstein und ein Alarmsignal an die Kulturpolitik“. Gerade in Zeiten guter Tarifabschlüsse reichten Steigerungen von 1,5 Prozent einfach nicht mehr aus, um wachsende Personalkosten aufzufangen.

Günther und Prien vom Rücktritt offenbar kalt erwischt

Die Kieler CDU-Kulturministerin Karin Prien wird wegen ihrer Theater-Sparpolitik scharf kritisiert. Der scheidende Lübecker Theater-Chef Christian Schwandt wirft ihr und der Jamaika-Koalition Verfassungsbruch vor. Die Landesregierung spare das Theater kaputt. Quelle: Carsten Rehder

CDU-Kulturministerin Karin Prien und CDU-Ministerpräsident Daniel Günther wurden von dem Schwandt-Rücktritt offenbar vollkommen überrascht. Günther äußerte sich bislang gar nicht. Prien bekräftigte in einer Stellungnahme schließlich ihren Kurs: „Wir wissen, dass die Theater in Schleswig-Holstein mehr Geld benötigen. Aber richtig ist auch, dass die Landesregierung das haushalterisch Mögliche unternimmt.“ Sie setze sich immerhin für eine Dynamisierung der Zuschüsse von 1,5 auf 2,5 Prozent ein.

Lübeck droht die Viertklassigkeit

Das allerdings hält Schwandt für Augenwischerei: „Frau Prien tut so, als ob sie sich für uns einsetzt.“ In der Kulturszene habe aber nicht nur er den Eindruck, „dass die Kulturpolitik in Schleswig-Holstein den absolut letzten Stellenwert hat“. Noch spielten die Theater in Lübeck, Kiel und das Landestheater Schleswig-Holstein quasi in der zweiten Liga, jetzt aber „laufen wir in Lübeck Gefahr, viertklassig zu werden“. Man sei schon jetzt so runtergespart, dass „wir anspruchsvolle Opern wie zum Beispiel ’Lohengrin’ kaum noch auf die Bühne bringen können“. Dazu seien besonders gute Sänger nötig, die aber mit den vorhandenen Mitteln nicht mehr bezahlbar seien.

Kultursenatorin Kathrin Weiher: Großes Bedauern

Die Lübecker Kultursenatorin Kathrin Weiher bedauert Schwandts Kündigung: „Ich habe Herrn Schwandt stets sehr geschätzt und tue dies auch weiterhin.“ Man habe ihm in den vergangenen Jahren insbesondere im betriebswirtschaftlichen Bereich eine „außerordentlich engagierte Führung unseres Theaters zu verdanken“. Er habe sich aber auch stets damit hervorgetan, dass das Theater in der Lübecker Kulturszene als „der große, vernetzende Player wahrgenommen wird, von dem viele kleine Theater und andere kulturelle Events profitieren“. Sie schätze ihn als einen sehr klaren Menschen und verstehe von daher, dass er auch jetzt mit sehr klarer Begründung seine Kündigung ausgesprochen habe.

Auch die Lübecker CDU stellt sich gegen Prien

Selbst die Lübecker CDU will Prien nicht verteidigen. Im Gegenteil. Ihr Kulturpolitiker Lars Rottloff fordert SPD-Bürgermeister Jan Lindenau auf, sich bei der Landesregierung für mehr finanzielle Mittel stark zu machen. „Lübeck wird faktisch allein gelassen und muss zum größten Teil die Ausgaben für Kunst und Kultur alleine stemmen, während andere Städte weit großzügigere Unterstützung erhalten, als es in Lübeck der Fall ist“, sagt Rottloff. Auch viele freie Theater würden darunter leiden. Schwandts Entscheidung sei ein „Weckruf an die Politik, sich stärker für die Lübecker Kultur im Lande einzusetzen“. Die Theaterlandschaft sei „am Existenzminimum“. Dabei seien blühende und gute Theater wichtig für eine Großstadt wie Lübeck. „Sie übernehmen einen Kultur- und Bildungsauftrag, der für die positive Weiterentwicklung einer Stadt unabdingbar ist.“

So finanziert sich das Theater

Das Theater Lübeck hat ein Budget von 24,4 Millionen Euro in 2018. Davon zahlt das Land 10,537 Millionen Euro. Die Stadt Lübeck steuert zehn Millionen Euro bei. Das Theater selbst hat Einnahmen von 3,9 Millionen Euro. Am Lübecker Theater sind 320 Mitarbeiter beschäftigt.

In 2018 hatte das Lübecker Theater 600 Aufführungen - und 184 000 Besucher. So viele wie lange nicht. Vor 20 Jahren haben das letzte Mal so viele Menschen das Theater besucht. Als Christian Schwandt am 1. August 2007 am Lübecker Theater anfing, lagen die Besucherzahlen weit darunter. In der Spielzeit 2006/2007 pilgerten lediglich 144 000 Besucher ins Stadttheater.

Der Vergleich: Das Land überweist dem Kieler Theater und dem Landestheater mehr Geld als Lübeck. Eine Tatsache, die Schwandt stets kritisiert hat. So hat das Land dem Kieler Theater 2018 satte 14,7 Millionen Euro überwiesen. Das Landestheater hat 14,3 Millionen Euro erhalten. Die Lübecker nur 10, 537 Millionen Euro. Im Detail: Das Geld kommt nicht direkt vom Land. Sondern es stammt aus einem Topf, in den alle Kommunen in Schleswig-Holstein einzahlen. jvz

Auch am Theater selber sind viele erschüttert. „Es ist schade, aber ich kann ihn verstehen. Er hat mich gebeten, ihn nicht umzustimmen“, sagt etwa Peter Petereit, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Theaters. Die Zusammenarbeit sei „ausgezeichnet“ gewesen. „Er hat es verstanden, die wirtschaftlichen und die künstlerischen Interessen gleichermaßen zu vertreten. Es ist etwas Besonderes, das er in Lübeck geschaffen hat.“ Petereit ist sehr froh, dass Schwandt noch ein Jahr lang im Amt bleibt und somit einen geordneten Übergang ermöglicht. Der Aufsichtsrat müsse zeitnah per Ausschreibung oder auf anderem Wege nach einem neuen Theaterchef suchen.

„Wahnsinnig viele Überstunden“

Betriebsratschef und Posaunist Thomas Bender spricht von „Fassungslosigkeit“, als Schwandt am Montag beim Monatsgespräch seine Entscheidung verkündete. Aber die Gründe seien nachvollziehbar. In den letzten Jahren habe man Investitionen ins Haus immer durch Kürzungen beim Personal erwirtschaften müssen. Das könne es nicht sein. Das Personal gehe jedes Jahr mit „wahnsinnig vielen Überstunden“ aus der Saison, viele Verträge müssten alle zwei Jahre verlängert werden, einige Kollegen entlasse man in der Sommerpause für sechs Wochen in die Arbeitslosigkeit. Es mache sich Angst um den Arbeitsplatz breit. Und das bei Einstiegsgehältern – nach einem Studium – von etwa 2000 Euro. In der Kultur dürfe man keine Kosten-Nutzen-Rechnung führen, sagte Bender. Aber das sei in der Politik nicht wirklich angekommen. „Ein Theater dieser Größe gehört in eine Stadt dieser Größe. Darüber kann es keine Diskussionen geben.“ Und es könne nicht sein, dass die Politik grundlegende Aufgaben auf Stiftungen und andere private Initiativen verlagere.

Andreas Hutzel: „Ich finde diesen Schritt persönlich nachvollziehbar“

Auch langjährige Ensemblemitglieder waren am Montag entsetzt. Schwandts Kündigung komme „zu einer Zeit, in der wir ihn gerade brauchen“, sagt Andreas Hutzel. Das sei dramatisch und brandgefährlich fürs Theater, fürs Schauspiel im Speziellen. Schwandt habe die Situation des Theaters bis hierher gesichert. „Ohne ihn stünden wir besonders im Sprechtheater nicht so da, wie wir es jetzt tun.“ Die Leitung des Hauses habe es immer wieder geschafft, mit relativ geringen finanziellen Mitteln einen hohen Standard zu schaffen, sagt auch Schauspieler Peter Grünig. Ein Ensemble zu halten und zu motivieren, so konzentriert und mit hohem künstlerischen Anspruch zu spielen, sei nicht einfach und für ein Stadttheater nicht selbstverständlich. „Musiktheater und Schauspiel agieren hier auf einem überdurchschnittlichen Niveau und finden über die Stadtgrenzen Lübecks hinaus Beachtung. Herr Schwandt kämpfte buchstäblich wie ein Löwe um genau diese Qualität.“ Er bedaure es, diesen kämpferischen Mann für Lübeck verloren zu sehen.

Landesbühnen-Intendant: Emotionale Entscheidung

Auch Peter Grisebach, Intendant der Landesbühne Schleswig-Holstein, war „völlig überrascht“ und erstaunt vom Schritt seines Lübecker Kollegen. Er hält die Rahmenbedingungen der künftigen Theaterfinanzierung noch gar nicht für ausgemacht. Er hoffe daher, dass die Kündigung Schwandts eine „emotionale Entscheidung“ gewesen und das letzte Wort noch nicht gesprochen sei – zumal man auch fragen müsse, wer sich nach dem Weggang Schwandts im kommenden Jahr für seine Nachfolge interessieren und bewerben sollte.

Kommentar

Kommentar zum Rücktritt von Christian Schwandt

Nach der letzten umjubelten Premiere „La Traviata“ endet die Lübecker Theatersaison mit einem Trauerspiel: Christian Schwandt geht. Das ist ein Verlust für Lübeck. Der Theaterchef hat dafür gesorgt, dass das Haus mit spektakulären Projekten überregional wahrgenommen wurde: Sandra Leupolds Inszenierung „Don Carlos“ erhielt 2014 den Theaterpreis „Der Faust“, das Wagner-Mann-Projekt wurde bejubelt, der Konzerthausvergleich MuK-Elbphilharmonie erregte viel Aufmerksamkeit.

„Man muss ständig ein Feuerwerk abbrennen“, war Christian Schwandts Devise. Das hat das Theater getan und die Zuschauerzahlen kontinuierlich gesteigert bis zum Rekord von 184 000 Besuchern in der vergangenen Saison. Doch auch die Ausgaben sind gestiegen. Höhere Tarife müssen – zu Recht – gezahlt werden. Nur die Zuwendungen vom Land steigen nicht in diesem Maße.

Christian Schwandt ist ein Mann der offenen Worte. Mit seinem Papier zur Neuverteilung der Landesmittel an die Theater und Orchester in Schleswig-Holstein hat er schon 2010 für Krach in der Theaterwelt gesorgt. Er hat für sein Haus und für seine Leute gekämpft und offenbar nun Kraft und Lust verloren. Wenn die Jamaika-Koalition sich zur Kultur bekennt, wie in den Parteiprogrammen postuliert, dann muss sie mehr Geld für Lübeck locker machen, bevor sich noch mehr gute Leute verabschieden.

Von Petra Haase

Ähnlich äußerte sich der Kieler Intendant Daniel Karasek. Vom Ministerpräsidenten und Ministerin Prien habe es bei Gesprächen Aussagen gegeben, wonach sie hinter den Ansprüchen der Theater stünden: „Sie haben uns nicht im Stich gelassen.“ Es sei jedoch klar gewesen, dass vor dem Sommer keine Entscheidung über mehr Geld fallen werde. Er hoffe daher wie Grisebach, dass sich Schwandt noch einmal besinne. Sein Kollege habe in Lübeck über die Jahre allerdings auch mehr auszuhalten und schmerzlichere Entscheidungen treffen müssen als er in Kiel, wo die Stadt die Tariferhöhungen aufgefangen habe. Da könne man irgendwann sagen: „So, jetzt reicht’s.“

Deutscher Bühnenverein: „Ein Warnsignal“

Der Deutsche Bühnenverein setze sich seit Langem dafür ein, „dass Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst durch entsprechende Steigerungen der Zuschüsse aufgefangen werden und die entstehenden Defizite nicht durch die Häuser ausgeglichen werden müssen, wie es in Lübeck offenbar schon seit Jahren der Fall ist“, erklärte dessen Geschäftsführender Direktor Marc Grandmontagne. „Bei aller Komplexität des Themas und finanzieller Zwänge erinnere ich daran, dass wir in den letzten Jahren sehr intensiv an der Verbesserung der Arbeits- und Vergütungsbedingungen für Künstler und Mitarbeiter der Theater gearbeitet haben und substanzielle Verbesserungen erzielen konnten. Viele Bundesländer und Kommunen haben daraufhin eine Erhöhung der Zuschüsse ermöglicht. Wenn nun ein erfolgreicher Theaterleiter aufgibt und dabei eine effektive Unterfinanzierung anprangert, dann können wir das nur als ein Warnsignal verstehen. Hier sollten dringend gemeinsame Lösungen gefunden werden. Wir als Bühnenverein bieten dabei gerne unsere Hilfe an, wenn sie gewünscht ist.“

Studierter Volkswirt und Japanologe

Christian Schwandt ist seit 2007 geschäftsführender Theaterdirektor. Der Aufsichtsrat hatte sich mit großer Mehrheit für ihn ausgesprochen. Er kam auf Umwegen zum Theater, hatte in Hamburg und Tokio Volkswirtschaft, Japanologie und Literaturwissenschaft studiert, war lange Geschäftsführer einer Hamburger Steuerberater- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und in dieser Funktion viel in Ostdeutschland unterwegs. 1999 bis 2001 hat er das Kammertheater Neubrandenburg saniert. Als kaufmännischer Direktor des Landestheaters Mecklenburgische Seenplatte hat Schwandt später trotz leerer Kassen erfolgreich gewirtschaftet.

„Es gibt kein Theater ohne Alltagsärger“, hat Christian Schwandt einmal gesagt. „Wenn man diesen Ärger unter zwei Stunden pro Tag halten kann, dann ist man ein glücklicher Mensch.“ Der Ärger war am Ende wohl zu groß geworden.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert

 

Petra Haase, Wolfram Hammer, Peter Intelmann

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