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Kultur im Norden Mühsam-Preis für Tagebücher
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19:00 11.09.2019
Der Autor Erich Mühsam: Alle drei Jahre wird ein Preis zu seinem Gedenken verliehen. Quelle: epd
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Berlin/Lübeck

Seit 2009 arbeiten der Literaturwissenschaftler Chris Hirte und der Informatiker und Antiquar Conrad Piens an der Gesamtausgabe der Tagebücher, deren 15. und letzter Band in diesem Jahr im Verbrecher-Verlag Berlin erschienen ist.

Eines der ersten Opfer der Nazi

Der Autor und Anarchist Erich Mühsam wurde am 26. April 1878 in Berlin geboren und wuchs in Lübeck auf. Er lebte als Bohemien und Revolutionär in München, Ascona und Berlin. Maßgeblich war er an der Ausrufung der Münchener Räterepublik beteiligt. Als eines der ersten Opfer des Nationalsozialismus wird er am 28. März 1933 verhaftet und in der Nacht auf den 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.

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Lübecker Galerist hat den Preis gestiftet

Die Erich-Mühsam-Gesellschaft e.V. fördert die Verbreitung seines Werkes und Bestrebungen, die in seinem Sinn für Frieden, Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit eintreten. Der Erich-Mühsam-Preis, gestiftet von dem Lübecker Galeristen Frank-Thomas Gaulin, wird alle drei Jahre verliehen.Als einer der ersten Opfer des Nationalsozialismus wurde er am 28. März 1933 verhaftet und im Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet. Der Erich-Mühsam-Preis, gestiftet von dem Lübecker Galeristen Frank-Thomas Gaulin, wird alle drei Jahre verliehen.

Förderpreis an die Bakuninhütte

Der Erich-Mühsam-Förderpreis geht an den Wanderverein Bakuninhütte in Meiningen. Erich Mühsam besuchte mehrmals die Bakuninhütte, um deren Erhalt und Belebung sich der Wanderverein unermüdlich einsetzt.

Von LN

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