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Kultur im Norden Noa: Musikalische Briefe an Bach
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17:10 24.04.2019
Sängerin Noa hat religiöse und politische Texte zu Bach-Stücken geschrieben und stellt sie in Hasselburg und Hamburg vor. Quelle: Foto: hfr
Hasselburg

Achinoam Nini wurde 1969 in Israel als Kind jemenitischer Juden geboren, lebte zwischen ihrem zweiten und 17. Lebensjahr in der New Yorker Bronx und kehrte zum Militärdienst und Musikstudium nach Israel zurück. Vor 25 Jahre gelang der charismatischen Sängerin, die international als Noa bekannt ist, der Durchbruch. Inzwischen stand sie mit Sting, Stevie Wonder und Carlos Santana gemeinsam auf der Bühne. 1997 sang Noa den Titelsong zu Roberto Benignis Oscar-prämiertem Kinofilm „Das Leben ist schön“, im Jahr 2009 hat sie Israel beim Eurovision Song Contest in Moskau vertreten.

In ihrem neuen Projekt nähert sie sich dem großen Komponisten und Leipziger Thomaskantor Johann Sebastian Bach an. Für ihre „Letters to Bach“ hat sie zu zwölf Instrumentalstücken von Bach Texte auf Englisch und Hebräisch geschrieben. Sie handeln von Religion, aber auch Klimawandel, Feminismus und der Israelisch-Palästinensischen Konflikt werden thematisiert. Nun stellen Noa und der Komponist und Gitarrist Gil Dor die Stücke auf einer weltweiten Tournee vor, im Norden sind sie auf Gut Hasselburg und in Hamburg zu erleben.

Die Stücke hat Noa mit ihrem langjährigen musikalischen Partner Dor neu arrangiert, musikalisch reicht die Bandbreite vom Scat-Gesang bis hin zu Rock, Jazz und Soul. Die Briefe an Bach gibt es seit März auch als CD. Produzent ist übrigens Quincy Jones, der unter anderem Frank Sinatra oder auch das Michael-Jackson-Album „Thriller“ produziert hat. Als Jones Noa zum ersten Mal hörte, soll er sofort verzaubert gewesen sein. Ihre wandelbare Stimme, ihre Ausdruckskraft und Persönlichkeit faszinierten ihn so sehr, dass er unbedingt ein Album mit ihr produzieren wollte.

Konzerte: Dienstag, 30. April, Gut Hasselburg, 19 Uhr Mittwoch, 1. Mai, Laiszhalle in Hamburg, 19 Uhr

LN

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