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Kultur im Norden Teil-Abwicklung des Rostocker Volkstheaters
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20:10 26.02.2015
Rostock

Die Rostocker Bürgerschaft will die Struktur des Volkstheaters massiv verändern. DieMehrheit des Gremiums stimmte am Mittwochabend mit knapper Mehrheit für ein sogenanntes Kooperationsmodell, das am Montag von den Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und „Für Rostock“ vorgelegt worden war. Es soll ein funktionelles Vierspartenhaus in 2+2-Struktur entstehen.

Schauspiel und Konzertwesen arbeiten darin eigenständig, Musik- und Tanztheater sollen allerdings mit anderen Bühnen kooperieren.

Betriebsbedingte Kündigungen werden zunächst ausgeschlossen. Sie sollen aber dann möglich sein, wenn die betroffenen Mitarbeiter alternative Beschäftigungsangebote ablehnen. Neu ist in dem Papier, dass ein Theaterneubau so schnell wie möglich realisiert werden soll. Das Haus soll bis zu 50 Millionen Euro kosten.

Der Vorschlag war nach Bekanntwerden heftig kritisiert worden. So argumentierte die Aufsichtsratsvorsitzende des Theaters und Vorsitzende der Linken-Bürgerschaftsfraktion, Eva-Maria Kröger, dass damit faktisch zwei der vier Sparten abgebaut werden. Insgesamt könnten in den kommenden Jahren mehr als 80 der aktuell 270 Stellen am Volkstheater abgebaut werden.

LN

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