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Kultur im Rest der Welt Die großen Talks 2012: „Günther Jauch“ oben
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13:27 21.12.2012
Günther Jauch findet auch als Talker sein Publikum. Foto: Rainer Jensen
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Berlin

Nach einer der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden Auswertung sahen durchschnittlich 4,55 Millionen Zuschauer zwischen Januar und Dezember Günther Jauchs Polittalk am Sonntagabend in der ARD. Der Marktanteil betrug dabei 15,8 Prozent. Die GfK-Fernsehforschung in Nürnberg hatte die Einschaltquoten unter die Lupe genommen.

Seinen Spitzenwert verbuchte Jauch dabei in der letzten Ausgabe des Jahres am 16. Dezember, als es um das Thema Zwangsprostitution ging: 6,27 Millionen Zuschauer (20,9 Prozent) schalteten nach dem „Tatort“ mit Maria Furtwängler ein, der das selbe Thema hatte. Jauch profitierte im Gegensatz zu seinen Talkkollegen das ganze Jahr von den guten Vorgaben des ARD-Krimis am Sonntag. Seinen schwächsten Wert registrierte Jauch am 10. Juni mit 2,82 Millionen Zuschauern (9,3 Prozent) mit dem Thema „Trauma Afghanistan - Welche Spuren hinterlässt der Krieg?“ - im ZDF gab es EM-Fußball live.

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Nach Marktanteilen gemessen liegen die regulären Ausgaben der ZDF-Talk „Maybrit Illner“ am Donnerstag um 22.15 Uhr und „Menschen bei Maischberger“ in der ARD dienstags um 22.45 Uhr mit jeweils 11,8 Prozent gleichauf auf Platz zwei. Illners Gesprächsrunde sahen im Schnitt 2,46 Millionen Zuschauer, Maischbergers 1,69 Millionen. Wenn man Illners Wulff-Spezialausgabe mit 4,28 Millionen Zuschauern vom 19. Februar (ausnahmsweise ein Sonntag) dazurechnen würde, käme ihre Sendung auf 11,9 Prozent. Der ARD-Talk „Anne Will“ am Mittwoch interessierte 1,55 Millionen Zuschauer (10,6 Prozent). Frank Plasbergs ARD-Sendung „Hart aber fair“ montags um 21.00 Uhr kam auf 3,05 Millionen Zuschauer (9,7 Prozent). Alle Sendungen haben einen schwächeren Vorlauf im Programm als Jauch.

Gleiches gilt für Reinhold Beckmann, der seinen Wechsel vom Montag- auf den Donnerstagabend um 22.45 Uhr noch nicht verkraftet hat. 1,04 Millionen Menschen (7,2 Prozent) schalteten im Jahresschnitt ein. Eine mögliche Neuordnung der ARD-Talkschiene steht jetzt für die TV-Saison 2013/2014 an. Einige Gremien innerhalb des Senderverbunds plädieren für eine Reduzierung von fünf auf vier Talks in der Woche.

dpa