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Kultur im Rest der Welt Miya Folick und mehr Albumtipps
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20:30 07.01.2019
Quelle: Fotolia
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Hannover

Miya Folick: Premonitions. Die schmissigste Nummer auf dem Debüt der Sängerin aus Los Angeles handelt vom heimlichen Abhauen: Auf dem Bläser-beschwingten „Leave the Party“ ist die buddhistisch geprägte Miya Folick daheim dann ganz bei sich. Ihr Synthesizerpop ist genauso: aufregend, abgründig und nahbar zugleich.

Miya Folick: Premonitions Quelle: Label

Bill Ryder-Jones: Yawn. Mit zappeligen Britrockhymnen wie „Dreaming of You“ machte sich Bill Ryder-Jones als Gitarrist und Songscheiber von The Coral einen Namen, ehe er 2008 wegen psychischer Probleme ausstieg. Der dichte Gitarrenteppich auf seiner vierten Soloplatte erinnert an die Slowcore-Pioniere von Low. Melancholischer Zeitlupen-Indierock mit wohlig-warmen Songs.

Bill Ryder-Jones: Yawn Quelle: Label

Public Memory: Demolition. In die Stroboskop-Gewitter der kargen Technokeller der Neunziger führt uns Robert Toher aus Brooklyn zurück. Trip-Hop und minimalistischste Synthesizermelodien begleiten den Trip zwischen Ekstase und Einsamkeit, der auch Fans von Thom Yorke schnell süchtig machen dürfte.

Public Memory: Demolition Quelle: Label

Von Karsten Röhrbein