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Kultur im Rest der Welt Museum Barberini startet mit Max Beckmann ins zweite Jahr
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15:59 22.02.2018
Museumsdirektorin Ortrud Westheider vor Beckmanns „Schauspieler“-Triptychon von 1941/42.
Museumsdirektorin Ortrud Westheider vor Beckmanns „Schauspieler“-Triptychon von 1941/42. Quelle: Bernd Settnik
Potsdam

Mit einer Werkschau von Max Beckmann (1884-1950) startet das Potsdamer Museum Barberini in sein zweites Ausstellungsjahr.

Vom 24. Februar an sind dort unter dem Titel „Max Beckmann. Welttheater“ bis zum 10. Juni mehr als 100 Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Skizzenbücher zu sehen. „Das große Anliegen des Malers war das 'Zur Schau stellen'“, sagte Direktorin Ortrud Westheider bei der Vorstellung der Ausstellung.

In sechs Räumen sind daher Werke unter anderem zu den Themen Maskerade, Zirkus, Varieté und Theater zu sehen. Die „Stars“ der Ausstellungen sind zwei großformatige, bisher kaum in Europa gezeigte Triptychen aus US-Sammlungen. Aus der Tate Gallery of Modern Art kommt außerdem das Gemälde „Fastnacht Carnival“ aus dem Jahr 1920 und vom Düsseldorfer Museum Kunstpalast das „Doppelbildnis Karneval“, das den Künstler mit seiner späteren Ehefrau „Quappi“ zeigt. Auch das Filmstudio Babelsberg ist auf einem Gemälde von 1933 zu sehen.

Parallel zur Beckmann-Schau zeigt das Museum 39 Gemälde von Klaus Fußmann, aus Anlass seines 80. Geburtstags am 24. März. In der Präsentation sind auch Werke aus der Privatsammlung von Museumsstifter Hasso Plattner zu sehen. Die Potsdamer Ausstellung ist die erste Schau, die sich Fußmanns zentralem Thema „Menschen in Landschaften“ widmet.

Die Beckmann-Schau ist die erste Ausstellung des Anfang 2017 eröffneten Museums Barberini zum Werk eines einzelnen Künstlers. Sie entstand in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bremen. Dort waren die meisten Bilder bis Anfang Februar zu sehen. In diesem Jahr folgen in Potsdam Ausstellungen zu den Werken von Gerhard Richter und dem Neo-Impressionisten Henri Edmont Cross. Kommendes Jahr wird ein Besucheransturm bei einer Ausstellung zu Pablo Picasso erwartet.

dpa

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