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Kultur im Rest der Welt Das muss man 2018 gehört haben
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21:30 31.12.2018
Quelle: Fotolia
Hannover

Sophie Hunger:
Molecules. So klingt jemand, der sich zu zweit allein fühlt, so klingt Trennung, so klingt Elektro-Pop 2018. Sophie Hunger gelingen wundersame Songs, die zugleich störrisch und schön sind, komplex und elegant, melancholisch und leicht, Punk und Walzer. „Wer ist der Mann an meinem Fenster, der wie ich hinausschaut?“ Das Wort „Liebe“ singt sie nie, es schmeckt ihr schon im Mund faul. Sie singt lieber „Nitroglycerin“.

Sophie Hunger: Molecules Quelle: Label

Kacey Musgraves:
Golden Hour. Dass Nashville nicht mehr nur als fortschrittsfeindliches Countryhausen wahrgenommen wird, liegt an Künstlern wie Kacey Musgraves, die mit offener Stimme und offenem Herzen singt. Ihre Botschaft: Lebe so, wie du es willst. So würde Sade klingen, wenn sie eine Countryplatte machen würde. Schönster Satz: „Sunsets fade, and love does too.“

Kacey Musgraves: Golden Hour Quelle: Label

Janelle Monáe: Dirty Computer. Die Songs von Janelle Monáe sind von Prince geküsst; seine Funk-Idee und Experimentierfreude sind unüberhörbar. Brian Wilson, ein anderer Pop-Forscher, singt sogar mit. Musik für eine New Power Generation, die in düsteren politischen Zeiten nicht klein beigibt, trotzdem tanzt: „Don’t try to take my country, I will defend my land.“

Janelle Monáe: Dirty Computer Quelle: Label

Von Mathias Begalke

Ein Roman über eine Jugend in der Provinz und über Radikalisierung im Angesicht der Hoffnungslosigkeit, eine Reise in eine zugleich beängstigende und erhellende Vergangenheit, und ein Dorfroman über die letzten Dinge: die Bücher des Jahres 2018, ausgewählt von Nina May.

31.12.2018

Zuerst gab es Sonne, Mond und Sterne – und dann erfanden die Menschen die Zeitmessung. So haben die Menschen über die Jahrhunderte die Zeit gemessen.

31.12.2018

Van Gogh, Van Dyck und der King of Pop: Das Ausstellungsjahr 2019 verspricht manches Highlight.

30.12.2018