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Kultur im Rest der Welt Queen tritt bei den Oscars 2019 auf
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11:21 19.02.2019
Adam Lambert (Vorne) mit den Gründungsmitgliedern von Queen, Roger Taylor (hinten) und Brian May (links), hier bei den MTV Europe Music Awards 2011. Quelle: dpa
Los Angeles

Schnell das Krönchen zurechtrücken und noch fix die Manschettenknöpfe polieren: Die Majestäten kommen. Denn statt einem Moderator sollen die diesjährigen 91. Oscars an diesem Sonntag mit spektakulären Liveauftritten punkten. Obwohl die legendären Herren von Queen nicht für einen Oscar nominiert sind, werden sie bei der Verleihung auftreten und ihre opulente Show hinlegen. Das haben sowohl die Academy, die die Oscars verleiht, als auch die Band bestätigt. Welchen Song sie spielen werden, ist noch nicht klar.

Als Sänger hat sich die Band den 37-jährigen Adam Lambert gesichert. Keine Sorge, er hat schon geübt, in die großen Fußstapfen des verstorbenen, legendären und mit dem Biopic „Bohemian Rhapsody“ gehuldigten Freddie Mercury zu treten. Er ist bereits von 2014 bis 2018 weltweit mit Queen auf Tour gewesen. Und seit 2011 tritt er regelmäßig mit Roger Taylor und Brian May auf. Nach dem Tod von Freddie Mercury 1991 übernahmen bereits Sänger wie George Michael, David Bowie oder Elton John den Part des Sängers.

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„Bohemian Rhapsody“ ist für fünf Oscars nominiert

„Bohemian Rhapsody“ mit Rami Malek als Freddie Mercury ist für fünf Oscars nominiert worden – unter anderem in den heiß begehrten Kategorien als bester Hauptdarsteller und bester Film. Bei den Golden Globes hat er die entsprechenden Preise bereits eingeheimst. Bei den Filmaufnahmen hat Rami Malek zwar selbst gesungen, doch im eigentlichen Film wurde seine Stimme ersetzt.

Im Vorfeld der Verleihung gab es bereits viel Drama um das Konzept der Gala. Prominente Filmschaffende wie Quentin Tarantino, Glenn Close und George Clooney protestierten lautstark gegen Pläne der Filmakademie, einige Trophäen in den Werbepausen der Gala zu verleihen, um die Show damit kürzer zu halten. Nach einem zähen Hin und Her lenkten die Oscar-Bosse ein – alles werde im „traditionellen Format“ über die Bühne gehen, so das Versprechen.

Von wegen Tradition: Erstmals seit 30 Jahren fehlt ein Gastgeber, der mit witzigen Einfällen die Show lenkt. US-Komiker Kevin Hart war nach einer Kontroverse um frühere schwulenfeindliche Bemerkungen im Dezember abgesprungen. Bis zuletzt wurde über einen Nachfolger spekuliert. Der fand sich nicht, jetzt sollen Star-Präsentatoren – darunter Charlize Theron, Javier Bardem und Daniel Craig – die Lücke füllen.

Dies sind die Nominierten in den wichtigsten Kategorien bei den Oscars 2019:

Bester Film

- „A Star Is Born“

- „BlacKkKlansman“

- „Black Panther“

- „Bohemian Rhapsody“

- „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“

- „Green Book - Eine besondere Freundschaft“

- „Roma“

- „Vice: Der zweite Mann“

Beste Regie

- Alfonso Cuarón („Roma“)

- Spike Lee („BlacKkKlansman“)

- Adam McKay („Vice“)

- Pawel Pawlikowski („Cold War“)

- Yorgos Lanthimos („The Favourite – Intrigen und Irrsinn“)

Beste Hauptdarstellerin

- Glenn Close („Die Frau des Nobelpreisträgers“)

- Lady Gaga („A Star Is Born“)

- Melissa McCarthy („Can You Ever Forgive Me?“)

- Olivia Colman („The Favourite – Intrigen und Irrsinn“)

- Yalitza Aparicio („Roma“)

Bester Hauptdarsteller

- Christian Bale („Vice: Der zweite Mann“)

- Bradley Cooper („A Star Is Born“)

- Willem Dafoe („At Eternity’s Gate“)

- Rami Malek („Bohemian Rhapsody“)

- Viggo Mortensen („Green Book - Eine besondere Freundschaft“)

Beste Nebendarstellerin

- Amy Adams („Vice: Der zweite Mann“)

- Regina King („If Beale Street Could Talk“)

- Emma Stone („The Favourite – Intrigen und Irrsinn“)

- Rachel Weisz („The Favourite – Intrigen und Irrsinn“)

- Marina de Tavira („Roma“)

Bester Nebendarsteller

- Mahershala Ali („Green Book - Eine besondere Freundschaft“)

- Adam Driver („BlacKkKlansman“)

- Richard E. Grant („Can You Ever Forgive Me?“)

- Sam Elliott („A Star Is Born“)

- Sam Rockwell („Vice: Der zweite Mann“)

Bester fremdsprachiger Film (sogenannter Auslands-Oscar):

- „Werk ohne Autor“ (Deutschland)

- „Roma“ (Mexiko)

- „Cold War“ (Polen)

- „Capernaum“ (Libanon“)

- „Shoplifters“ (Japan)

Von RND/goe/dpa

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