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Kultur im Rest der Welt René Pollesch soll Volksbühnen-Intendant werden
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17:41 11.06.2019
Der Autor und Regisseur Rene Pollesch übernimmt die Berliner Volksbühne. Quelle: Soeren Stache/dpa
Berlin

Der Dramatiker und Regisseur René Pollesch soll nach Informationen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) neuer Intendant der Berliner Volksbühne werden. Die Berliner Senatskulturverwaltung wollte die Personalie am Dienstag zunächst nicht bestätigen und verwies auf eine Pressekonferenz mit Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Mittwoch in Berlin.

Der 1962 in Friedberg in Hessen geborene Pollesch war bereits unter der Intendanz von Frank Castorf als Autor und Regisseur an der Volksbühne tätig. Von 2001 bis 2007 leitete er die kleine Spielstätte Prater der Volksbühne in Berlin-Prenzlauer Berg.

Chris Dercon seit 2017 Intendant

Pollesch inszeniert an vielen großen deutschsprachigen Bühnen, unter anderem am Staatstheater Stuttgart, am Thalia Theater Hamburg, an den Münchner Kammerspielen und am Schauspiel Frankfurt. 2002 wählte ihn das Fachmagazin „Theater heute“ zum besten deutschsprachigen Dramatiker. Er bekam zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter 2001 und 2006 den Mülheimer Dramatikerpreis. Derzeit ist er in Berlin am Deutschen Theater (DT) mit den Stücken „Cry Baby“ und „Black Maria“ tätig.

Nach dem Vertragsende von Frank Castorf im Jahr 2017 hatte Chris Dercon die Intendanz übernommen, der Vertrag wurde jedoch schon vor Ablauf der ersten Spielzeit im April 2018 beendet. Seitdem ist Klaus Dörr Interimsintendant in dem Haus am Rosa-Luxemburg-Platz. Im Februar war sein Vertrag bis Ende der Spielzeit 2020/2021 verlängert worden. Das Theater war durch teure Eigenproduktionen, sinkende Zuschauerzahlen und fehlende Sponsorengelder unter Dercon in finanzielle Schieflage geraten.

Von RND/dpa

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