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Medien & TV „Bachelor“ Andrej Mangold: „Onlinedating? Das ist für mich absurd“
Nachrichten Medien & TV „Bachelor“ Andrej Mangold: „Onlinedating? Das ist für mich absurd“
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18:42 27.12.2018
Findet er in Mexiko seine große Liebe oder geht er baden? „Bachelor“ Andrej Mangold. Quelle: Foto: Arya Shiraz/RTL

Herr Mangold, in dem RTL-Format „Der Bachelor“ suchen Sie ab dem 2. Januar die große Liebe. Gibt es die für Sie überhaupt?

Definitiv. Das ist auch der Grund, warum ich beim „Bachelor“ überhaupt mitmache.

Was macht für Sie die große Liebe aus?

Ich habe die Frauen, mit denen ich zusammen war, aus tiefstem Herzen ernsthaft geliebt. Viele Kleinigkeiten machen die Liebe aus: das gewisse Etwas, das Bauchkribbeln, das gute Gefühl, wenn man den Partner nur anschaut.

Worauf achten Sie bei Frauen als allererstes?

Zuerst fällt einem ja das Aussehen auf – die Ausstrahlung, die Augen, aber natürlich auch die Figur.

Was stößt Sie bei Frauen eher ab?

Ich mag es nicht, wenn eine Frau zickig ist oder unehrlich. Ich kann es aber auch nicht ausstehen, wenn jemand eifersüchtig ist.

Werden Sie selbst eifersüchtig?

Ich bin gar nicht eifersüchtig. Ich finde das überflüssig. Man sollte mit seinem Partner ehrlich kommunizieren können. Wenn man sich selbst bei dem Gefühl ertappt, sich lieber auf etwas anderes einlassen zu wollen, dann sollte man gerade seinem Partner gegenüber offen sein und sich gleichzeitig aber auch vertrauen.

Ab dem 2. Januar werden wieder Rosen verteilt – vom neuen Bachelor Profi-Basketballer Andrej Mangold. Das sind die Kandidatinnen.

Sie lernen beim „Bachelor“ viele Frauen kennen – wie wollen Sie da die Eine finden?

Das muss von vorne bis hinten passen. Natürlich habe ich zuerst einmal einen optischen Eindruck, aber ich hoffe, dass ich mit allen sprechen kann. Das wird natürlich schwierig werden, weil für die einzelnen Frauen so wenig Zeit ist. Ich werde da wohl auf mein Bauchgefühl hören müssen. Nach dem werde ich bei den Entscheidungen gehen.

Haben Sie Spaß daran, Frauen kennenzulernen, oder mögen Sie lieber das Vertraute?

Ich mag das Kennenlernen. Ich glaube, man kann relativ schnell merken, ob man eine gemeinsame Sprache spricht. Oder ob man direkt zu Anfang eine Bindung oder eine Anziehung bei einer Frau verspürt.

Hatten Sie schon einmal ein richtig schlimmes Date, bei dem es gar nicht gepasst hat?

Das gab es bestimmt mal, aber das habe ich ehrlicherweise schon verdrängt.

Wenn Sie die Wahl treffen müssten: Würden Sie sich bei einer Frau für Schönheit oder für Klugheit entscheiden?

Wenn eine Frau schön ist, man aber nicht einen Satz mit ihr sprechen kann, wird es schwierig. Da würde ich eher die Klugheit wählen.

Warum haben Sie sich für die Teilnahme beim „Bachelor“ entschieden?

Ich bin ein Beziehungsmensch und will wieder eine Freundin finden. Ich finde es schade, wie sich das Kennenlernen und Dating in den letzten Jahren entwickelt hat. Früher hat man sich darauf gefreut, dass man am Wochenende in einer Bar, einem Restaurant oder einem Club neue Menschen kennenlernt. Heute hat sich das ins Internet mit „Tinder“ und anderen Sozialen Medien verlagert. Man „liked“ und „swiped“ und das ganze Kennenlernen ist so unheimlich oberflächlich geworden. Deswegen finde ich es spannend über einen längeren Zeitraum Frauen auf eine klassische Art und Weise zu daten.

Sind Sie frustriert vom Online-Dating?

Das nicht, aber ich finde es komisch, durch eine App zu gehen und aufgrund von ein paar Fotos zu entscheiden, ob ich jemanden mag oder nicht und erst dann kann ich mit der Person sprechen. Das ist für mich absurd.

Was macht für Sie eine funktionierende Beziehung aus?

Offenheit und Ehrlichkeit – Kommunikation steht für mich an erster Stelle. Man muss sich natürlich lieben und treu sein. Vertrauen baut sich über Nähe auf. Ich möchte eine Partnerin, die liebevoll und warmherzig ist, mit der ich lachen kann. Ich möchte mit ihr Abenteuer erleben und weltoffen muss sie sein.

Wie ist es für Sie, beim Kennenlernen, eigentlich ein ganz intimer Prozess, ständig unter Beobachtung von Kameras zu stehen?

Das stimmt, das wird eine Herausforderung, wenn man intime Gespräche führen will und gleichzeitig beobachtet wird. Aber wenn ich bei einer Frau ein gutes Gefühl habe, werde ich die Kameras hoffentlich einfach ausblenden können. Ich bin es als Profi-Sportler und Unternehmer zum Glück gewohnt, vor der Kamera zu stehen und mich dort äußern zu müssen. Ich hoffe, dass beim „Bachelor“ Frauen dabei sind, die mir sehr gut gefallen, und wir beide dann die Kameras ignorieren können.

Sie sind Profi-Basketballer, aber auch Unternehmer und Model. Wie kriegen Sie alles unter einen Hut?

Durch Disziplin, gute Organisation und eine gewisse Balance. Ich habe schon immer mehrere Sachen gleichzeitig gemacht, um einfach flexibel und gut aufgestellt zu sein. Das hat bisher gut geklappt, weil ich sehr strukturiert bin. Aber ich suche einen Zusatz dazu: eine Partnerin, mit der ich Zeit verbringen kann. Eine gute Beziehung kann all meine beruflichen Aktivitäten auch nur verstärken.

Wann stehen Sie morgens auf?

Ich bin Frühaufsteher, ich stehe auch schon mal mitten in der Nacht auf, wenn der Wecker um vier oder fünf Uhr klingelt. Dann bin ich bereit. Wenn ich einen freien Tag hab, muss ich trotzdem nach acht Stunden Schlaf aufstehen – das kann dann auch mal um 8 Uhr morgens sein.

Also sollte Ihre zukünftige Partnerin auch Frühaufsteherin sein?

Nein, das muss sie nicht. Sie kann dann auch weiterschlafen und ich kümmere mich schon mal um das Frühstück.

Von Geraldine Oetken/RND

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