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Medien & TV Mondmänner mit Hammer und Sichel – Der MDR geht auf eine besondere Mondmission
Nachrichten Medien & TV Mondmänner mit Hammer und Sichel – Der MDR geht auf eine besondere Mondmission
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16:03 04.07.2019
Die Sowjets hatten die Nase beim Raumflug vorn: Der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin in seinem Raumanzug kurz vor seinem Start zum ersten bemannten Weltraumflug am 12. April 1961 in der Raumkapsel Wostok. Quelle: dpa
Leipzig

Der 20. Juli 1969 war „ein riesiger Sprung für die Menschheit“ und ein Coup der amerikanischen Raumfahrt. Zum 50-jährigen Jubiläum der Mondlandung erzählt der MDR jetzt die weitgehend unbekannte Geschichte des sowjetischen Mondprogramms. Zudem verrät der Astro-Fotograf Matt Aust bei einem Mitmach-Workshop am 16. Juli, wie der Mond richtig fotografiert wird. Einen Livestream gibt es unter www.mdr-wissen.de.

Jules Verne war 105 Jahre vor der Mondlandung nahe an der Wahrheit

„Augenblicklich ertönte ein fürchterlicher, unerhörter, donnerartiger Knall. Der Feuerstrahl, der weißglühend zum Himmel drang, verbreitete sein Licht über ganz Florida.“ So stellte sich Jules Verne im Jahr 1864 den ersten bemannten Raketenstart zum Mond vor. Wie (fast) immer war der Science-Fiction-Autor verblüffend nah an der Wahrheit. Sogar der Startort Florida stimmte: hob doch 105 Jahre nach Erscheinen des Romans „Von der Erde zum Mond“ die erste Saturn-Mondrakete tatsächlich in Florida ab.

Nach dem Start am 16. Juli 1969 betraten die Amerikaner vier Tage später erstmals den Erdtrabanten.

Der MDR erzählt die Geschichte des sowjetischen Mondprogramms

50 Jahre nach der Mondlandung erzählt der MDR jetzt die weitgehend unbekannte Geschichte des sowjetischen Mondprogramms und ihres Scheiterns. Rekonstruiert und erzählt wird die erste große Niederlage im Wettrennen mit den USA aus der Perspektive der damaligen Konstrukteure und Techniker. Nach den kosmischen Paukenschlägen der Sowjets - mit Sputnik-Erfolg (1957) und Gagarin-Flug im Jahr 1961 - ging alle Welt davon aus, dass die Sowjets auch die ersten Menschen auf den Mond befördern würden.

Doch das geheime Mondprogramm der Sowjets ist eine Geschichte über grandiose Fehlkalkulationen, Streitereien, Tragödien und Irrtümer. Erstmals spricht u.a. der „Raketschik“ und Chefkonstrukteur Wassili Mischin über seine persönliche Verantwortung und seine Fehler von damals.

Das MDR-Fernsehen berichtet am 7. Juli um 22 Uhr mit der neuen Folge „Das heimliche Mondprojekt der Sowjets“ der „MDR Zeitreise“ und am 9. Juli um 22.05 Uhr, in der Dokumentation „Mondmänner mit Hammer und Sichel“.

Der MDR zeigt den sowjetischen Kultfilm „Der Weg zu den Sternen“

Zudem gibt es im MDR-Fernsehen am 7. Juli, um 23.15 Uhr, den sowjetischen Science-Fiction-Kultfilm „Der Weg zu den Sternen“ aus dem Jahr 1957, von dem sich Stanley Kubrick zu „2001- Odyssee im Weltraum“ inspirieren ließ. Für Filmfans gibt es darüber hinaus am 21. Juli, 10.15 Uhr, im MDR-Fernsehen die britische H.-G.-Wells-Verfilmung „Die erste Fahrt zum Mond“ von 1964 zu sehen.

Gleich zwei Themenwochen rund um die Frage „Warum erforschen wir den Mond?“ gibt es bei MDR Wissen. Vom 8. bis 21. Juli geht es in Videos, Audios und Artikeln um die besondere Herausforderung bei Mondflügen, um deutsche Planungen für die Erkundung des Mondes und um die Raumfahrt-Forschung an der TU Dresden.

MDR Wissen lädt sein Publikum in die Redaktion zum Mondblick ein

Am 16. Juli lädt MDR Wissen sein Publikum in die Redaktion und für einen ganz besonderen Blick auf den Mond ein. Ab 18 Uhr startet bei Vollmond und einer partiellen Mondfinsternis der vierstündige Live-Workshop „Macht euch selbst ein Bild vom Mond“ mit dem Astro-Fotografen Matt Aust.

Am 8. Juli veröffentlicht MDR Wissen auf seiner Webseite ein Bewerbungsformular für den Workshop. Die Gewinner werden am 12. Juli ausgewählt. Für alle die nicht in Leipzig vor Ort dabei sein können, überträgt MDR Wissen unter mdr-wissen.de und bei Facebook im Livestream.

Von RND/ots

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