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Norddeutschland Achtung: ADAC warnt vor Staus am Wochenende
Nachrichten Norddeutschland Achtung: ADAC warnt vor Staus am Wochenende
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14:04 12.07.2019
Zu den neuralgischen Punkten gehören die A1 und die Baustellen für die Lärmschutztunnel auf der A7 in Hamburg-Stellingen und Schnelsen. Quelle: Julian Stratenschulte dpa/lni/Symbolbild
Hamburg/Lübeck

Mit dem Beginn der Schulferien im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen erwartet der ADAC am Wochenende Verkehrsstaus für Autofahrer auf den Autobahnen. Mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg haben nun alle Bundesländer Ferien – weitere Urlaubsfahrer machen sich aus den Niederlanden auf den Weg, wie der ADAC mitteilte. „Man muss auch damit rechnen, dass viele zu uns in den Norden hochkommen“, sagte der Sprecher des ADAC Hansa-Clubs, Hans Pieper, „denn Urlaub in Deutschland ist nach wie vor beliebt.“

„Auf der A1 staut es zuerst“

Auch im Raum Lübeck gibt es Stellen, an denen es besonders eng werden könnte: Die A1 ist für den ADAC ein großes Thema an diesem Wochenende. „Hier wird es sich zuallererst stauen“, glaubt Ulf Evert, Sprecher des ADAC Schleswig-Holstein. Die Baustelle zwischen Lübeck-Zentrum und Ratekau sorge schon jetzt täglich für Verkehrsbehinderungen. Auch die gesperrte Anschlussstelle in Bad Schwartau kann zu einem neuralgischen Punkt werden.

Auch auf den Küstenstraßen und abseits der Autobahnen und steigt die Staugefahr. Auf der B104 zwischen Schönberg und Gadebusch ist für beide Richtungen nur ein Fahrstreifen frei.

Staugefahr steigt ab heute Nachmittag

Besonders eng wird es ab Freitagnachmittag, dann trifft der Reiseverkehr auf den Feierabendverkehr. Am späten Abend flaut der Verkehr dann etwas ab. Auch am Sonnabend sind bis zum Nachmittag viele Staus zu erwarten. Ab Sonntag wird es wieder ruhiger, glaubt Pieper: „Es werden nicht so viele Spontanurlauber unterwegs sein, dafür ist das Wetter nicht gut genug.“

Wer von Lübeck nach Hamburg möchte, muss sich auf Behinderungen in Billstedt einstellen – hier wird an der Ausfahrt gebaut. In Hamburg selbst müssten Autofahrer aufgrund des Schlagermoves mit Staus rechnen. Richtung Norden gehören die A1 und die Baustellen für die Lärmschutztunnel auf der A7 in Hamburg-Stellingen und Schnelsen zu den neuralgischen Punkten. Weiter könne es auf der A255 südlich der Elbbrücken und auf der A24 in Richtung Berlin zu Beeinträchtigungen kommen.

A1 war vor zwei Wochen wegen Hitzeschäden gesperrt worden

Ein wenig Erleichterung gibt es für Autofahrer auf der südlicheren A1 (Bremen-Lübeck): Die Bohrungen auf der Südelbbrücke werden aufgrund des zu erwartenden Reiseverkehrs über das Wochenende eingestellt, so dass alle Fahrstreifen genutzt werden können, wie die Verkehrsbehörde mitteilte. Erst am Montag soll der Baugrund für einen Brückenneubau weiter erkundet werden.

Der ADAC rät flexiblen Reisenden, auf ruhigere Alternativrouten auszuweichen oder den Reisetag zu verschieben. Es helfe auch, die Hauptverkehrszeiten zu vermeiden und am Sonnabend besonders früh loszufahren, sagt Pieper. Bei Verkehrsstaus sollten Rettungsgassen gebildet werden – auch sollten sich Autofahrer ausreichend vorbereiten. „Mit genügend Wasser an Bord, mit Snacks und Ablenkung für die Kinder“, empfiehlt er.

Die A1 bei Lübeck war vor zwei Wochen wegen Hitzeschäden gesperrt worden – Autofahrer standen in der prallen Sonne im Stau.

RND/dpa

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