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Norddeutschland Klappe hat versagt – Ministerium lässt Fehler untersuchen
Nachrichten Norddeutschland Klappe hat versagt – Ministerium lässt Fehler untersuchen
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16:39 10.09.2019
Eine Schranke versperrt in Sichtweite des Kernkraftwerks in Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) einen Feldweg. Quelle: dpa/Carsten Rehder
Kiel

Die Brandschutzklappe konnte laut Ministerium nicht über den zugehörigen Brandmelder geschlossen werden. Im Falle eines Brandes hätte sich damit Rauch ausbreiten können. Die Ursache muss noch geklärt werden. Brandschutzklappen haben die Aufgabe, bei einem Feuer nebeneinanderliegende Brandabschnitte abzugrenzen.

Eingehende Untersuchungen und Aufarbeitung veranlasst

In Anbetracht wiederholten Schließversagens und weiterer Auffälligkeiten an Brandschutzklappen habe die Atomaufsicht nunmehr eingehende Untersuchungen und eine systematische Aufarbeitung der Abweichungen veranlasst, hieß es.

Auch nicht zugelassenes Dichtungsmaterial verwendet

Im August hatte das Ministerium moniert, bei der Instandhaltung von Brandschutzklappen sei mit nicht zugelassenem Dichtungsmaterial gearbeitet worden. Betreiber Vattenfall habe vermutlich mehrfach neuartiges Dichtungsmaterial eingesetzt, ohne vorher zu prüfen, ob das Material den Vorgaben des Herstellers der Brandschutzklappen entsprochen habe. Vattenfall erklärte dazu, es habe eine formale Abweichung vorgelegen, die Brandschutzfunktion sei erfüllt.

Das Akw in Brunsbüttel ist seit 2007 abgeschaltet. Es soll abgerissen werden.

Von RND/dpa

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