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Norddeutschland Brandschutztest im Lärmschutztunnel
Nachrichten Norddeutschland Brandschutztest im Lärmschutztunnel
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08:08 11.11.2018
Experten entzündeten am Sonnabendabend in der fast 900 Meter langen Oströhre Wannen mit Benzin und Diesel, um den Brand eines Autos zu simulieren. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
Hamburg

Wenige Wochen vor Inbetriebnahme des neuen Lärmschutztunnels an der A7 in Hamburg-Stellingen ist der Brandschutz getestet worden. Experten entzündeten am Sonnabendabend in der fast 900 Meter langen Oströhre Wannen mit Benzin und Diesel, um den Brand eines Autos zu simulieren. Schwarzer Qualm füllte den Tunnel aus. Die automatische Feuererkennung, die Beleuchtung, Lautsprecherdurchsagen, die Ventilatoren für die Entrauchung funktionierten wie vorgesehen.

Ab April 2019 herrscht Echt-Betrieb

Ab Dezember sollen in Stellingen in Richtung Norden auffahrende Autofahrer die Tunnelröhre nutzen. Für April nächsten Jahres ist nach Angaben von Verkehrskoordinator Christian Merl geplant, den gesamten Autobahnverkehr durch den Tunnel zu leiten. Dann kann mit dem Bau der zweiten Röhre begonnen werden.

Die Feuerwehr rüstet auf

Für die Sicherheit in den insgesamt drei geplanten Lärmschutztunneln an der A7 rüstet auch die Hamburger Feuerwehr auf: Im September war an der Anschlussstelle Volkspark der Grundstein für die zweite von insgesamt drei neuen Feuerwachen gelegt worden. Sie soll im Frühjahr 2019 ihren Betrieb aufnehmen. Zwei spezielle Tunnellöschfahrzeuge sollen dann innerhalb von drei bis fünf Minuten am Einsatzort sein können.

Die erste neue Wache war Anfang des Jahres in Othmarschen eingeweiht worden, zwischen dem Elbtunnel und dem künftigen Lärmschutzdeckel Altona. Der Bau der dritten und größten Feuer- und Rettungswache ist im Stadtteil Schnelsen geplant.

Von RND/dpa

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