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Norddeutschland Bunker-Brand: Wohnungen weiter gesperrt
Nachrichten Norddeutschland Bunker-Brand: Wohnungen weiter gesperrt
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21:10 06.08.2015
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Hamburg

Nach dem schweren Feuer im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort kühlt der ausgebrannte Bunker nur langsam ab. Darum konnten die Brandermittler immer noch nicht im Gebäude nach der Ursache suchen, sagte gestern eine Polizeisprecherin. Rund 400 Anwohner warten darauf, dass sie in ihre Wohnungen zurückkehren dürfen. Vor dem Wochenende werde dies kaum der Fall sein, sagte ein Sprecher der Frank-Gruppe, die die Wohnungen vermietet. Die Wohnungen seien noch gesperrt und würden schrittweise überprüft, sagte Unternehmenssprecher Clemens Thoma. Die Ergebnisse der Proben sollen in den nächsten Tagen vorliegen. Dann müsse noch die Gesundheitsbehörde grünes Licht geben. Teilweise müssten Fenster und Wohnungstüren repariert werden. Für Anwohner, die nicht bei Freunden unterkommen könnten, seien Zimmer in einem nahem Hotel angemietet worden.

Am frühen Dienstagmorgen war in dem Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg ein Feuer ausgebrochen. Kurz darauf kam es zu einer explosionsartigen Durchzündung von Rauchgas. 45 Menschen wurden verletzt, viele erlitten Rauchvergiftungen. Mehrere Feuerwehrleute, die durch die Druckwelle der Explosion von den Beinen gerissen wurden, zogen sich Prellungen und Schürfwunden zu. In dem Bunker war eine Tischlerei untergebracht, außerdem wurden dort etwa 73 Tonnen ätherische Öle gelagert.

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LN