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Corona: Industrie in Schleswig-Holstein hat weniger Arbeit

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16:25 23.07.2020
Besonders Automobilzulieferer leiden unter der Corona-Krise. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Kiel

Die schleswig-holsteinische Industrie hat in den ersten Monaten seit Beginn der Corona-Krise rund fünf Prozent weniger Arbeitsstunden geleistet als in den gleichen Monaten des Vorjahres.

Besonders betroffen von den Arbeitszeitrückgängen in den Monaten März bis Mai waren im Branchenvergleich die Auto-Zulieferindustrie (minus 25 Prozent), die Elektrotechnikbranche sowie die Druckindustrie (jeweils rund minus 20 Prozent), teilte das Statistikamt Nord am Donnerstag in Kiel mit.

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Mehr Arbeit in der Medizintechnik

Mehr Arbeit geleistet wurde dagegen in den Raffinerien (plus 4,3 Prozent) und bei der Herstellung von sonstigen Waren (plus 3,6 Prozent). Dazu zählt auch die Medizintechnik mit dem größten schleswig-holsteinischen Industrieunternehmen Dräger, das von der Nachfrage nach Betatmungsgeräten profitierte.

Ausgewertet wurden die geleisteten Arbeitsstunden von 552 Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern. Sie beschäftigen rund 110.000 Arbeitnehmer, das sind 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Von RND/dpa

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