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Norddeutschland Corona-Maßnahmen: Wie geht es in Schleswig-Holstein weiter?
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Corona-Maßnahmen in SH: Wie geht es jetzt weiter? Daniel Günther informiert

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10:56 11.11.2021
Am Donnerstag will Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) den künftigen Corona-Kurs der Regierung vorstellen.
Am Donnerstag will Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) den künftigen Corona-Kurs der Regierung vorstellen. Quelle: Axel Heimken
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Kiel

Schleswig-Holsteins aktuelle Corona-Verordnung läuft am Sonntag aus. Bislang gilt in Innenräumen die 3G-Regel. Am Donnerstag will Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) den künftigen Corona-Kurs der Regierung vorstellen.

Hier gibt es ab ca. 10.45 Uhr die Pressekonferenz im Livestream:

Opposition fordert Wechsel zum 2G-Modell

Zuvor hatte die Opposition den Druck auf die Landesregierung erhöht. Er begrüße die Pläne von SPD, Grünen und FDP auf Bundesebene für eine 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet) am Arbeitsplatz, so SSW-Fraktionschef Lars Harms am Mittwoch. Dies könne auch bei Behördengängen oder Arztbesuchen gelten. Für Freizeitaktivitäten wie Restaurant-, Kneipen-, Museums- oder Kinobesuche und öffentliche Veranstaltungen halte der SSW dagegen das Modell 2G+ (geimpft oder genesen und getestet) für sinnvoll.

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Ähnlich hatte zuvor bereits die SPD-Fraktion argumentiert und sich für 2G+ bei Großveranstaltungen ausgesprochen. In allen anderen Bereichen solle das Land nach Hamburger Vorbild auf ein 2G-Optionsmodell setzen, sagte SPD-Fraktionsvorsitzende Serpil Midyatli am Dienstag der dpa. In der Hansestadt dürfen Betreiber von Geschäften und Einrichtungen ihre Läden bei Nutzung des 2G-Modells (geimpft oder genesen) voll auslasten. Die Maskenpflicht entfällt dann.

SSW-Fraktionschef Harms sagte mit Blick auf die auch in Schleswig-Holstein steigenden Infektionszahlen, „das Coronavirus droht der Landesregierung aus den Händen zu gleiten“. Der Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP warf er vor, konzeptlos auf der Bremse zu stehen. „Wichtig ist, dass sich nicht nur Ungeimpfte, sondern auch Geimpfte und Genesene regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen.“

Von RND/dpa