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Norddeutschland Fahrradtour am Großen Segeberger See
Nachrichten Norddeutschland Fahrradtour am Großen Segeberger See
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13:28 12.08.2019
Das Rad in den Sand stellen und dann ab ins kühle Nass: An der Badestelle am Warder See ist es herrlich ruhig. Quelle: Fotos: Hannes Lintschnig
Bad Segeberg

Mit etwas mehr als 25 Kilometern brauchen Fahrradfahrer für diese Tour schon ein bisschen Kondition, gerade weil die Wege um den Großen Segeberger See manchmal schwierig zu befahren sind. Hin und wieder sollte man auch den Drahtesel schieben, besonders wenn er nicht unbedingt fürs Gelände geeignet ist. Wichtiger Tipp bei dieser Tour: Sie führt an vier Seen vorbei. Handtuch, Badesachen und Sonnencreme dürfen im Gepäck nicht fehlen.

Vom Segeberger Bahnhof aus führt die Route direkt zum Großen Segeberger See, der im Uhrzeigersinn umfahren wird. Auf den ersten Kilometern warten kleine Sandwege, die nah am Seeufer liegen. Auch andere Fahrradfahrer, Jogger und Spaziergänger sind hier unterwegs. Radler sollten daher nicht allzu schnell fahren, da die Wege nicht immer gut einzusehen sind. Das macht aber nichts, schließlich gibt es genug zu sehen.

Um den Großen Segeberger See gibt es viele kleine natürliche Badestellen, wo man kurz ins Wasser hüpfen kann. Nicht weit von der Backofenwiese finden Fahrradfahrer auch ein Freibad mit Liegewiese, Strandbereich und einem kleinen Imbiss.

25 Kilometer, viele Seen und jede Menge Natur: Die Fahrradtour startet in Bad Segeberg und bietet unterwegs sowohl für Wasserratten als auch für Kulturinteressierte einige Highlights.

Fern vom Segerberge See den Ausblick genießen

Sobald man Stipsdorf passiert hat, wird es östlich des Sees hügelig. Zwar liegt der Weg hier nicht mehr so nah am Ufer, trotzdem erhascht man noch schöne Ausblicke auf den See und Bad Segeberg. Nach einigen Kilometern kommt die Badestelle mit Strandabschnitt am Nordufer des Sees in Sicht. An dieser Stelle sieht man die Marienkirche Segebergs und den Fernsehturm in der Ferne. Wer noch nicht genug Wasser gesehen hat, der kann noch zum benachbarten Klüthsee radeln. Er liegt etwas nördlicher und bietet mit dem Restaurant zum Klüthsee eine Möglichkeit zum Einkehren.

Nach so viel Natur und Sandwegen kommt nun ein gut geteerter Streckenabschnitt. Entlang der Bundesstraße 432 radelt man gemütlich bis zur Abzweigung nach Warder und biegt links ab. Wenige Meter weiter kommt schon die nächste Möglichkeit zum Baden – der Wardersee. Die Badestelle direkt an der Kirche bietet einen kleinen Spielplatz, ein Fußballfeld und einen Strandabschnitt mit Steg.

An- und Abreise nach Segeberg

Start- und Zielpunktdieser Fahrradtour ist der Bahnhof in Bad Segeberg. Er ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer aus Lübeck anreist, kann auch den Bus nehmen – da werden auch keine extra Rad-Gebühren fällig.

25 Kilometer ist die Tour lang und ist damit eine mittellange Strecke. Wer sie in einem Stück abfährt, braucht etwa zwei Stunden – mit Pausen länger.

Badesachen dürfen bei dieser Fahrradtour nicht fehlen: Insgesamt vier Seen liegen auf der Route.

Weitere Radtouren finden Sie im Internet auf unserer Themenseite.

Über Warderbrück und Groß Rönnau zum Ihlsee

Weiter geht’s über Warderbrück und Krems II auf einer Straße, die man sich mit Autos teilen muss. Zur Linken und Rechten kommen immer wieder weite Felder, Pferde und Kühe stehen auf Wiesen und hin und wieder muss man Platz für einen Traktor machen. Nach den Ortschaften Groß Rönnau und Klein Rönnau nähern sich Radfahrer dem Ihlsee – im Waldgebiet liegt eine Badeanstalt. Wer bisher noch nicht geschwommen ist auf dieser Tour, sollte es hier tun.

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Stärkung nach Ende der Tour in Bad Segeberg

Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Innenstadt von Bad Segeberg. In der belebten Fußgängerzone gibt es viele Möglichkeiten, sich nach der Radtour zu stärken. Ausgehungerte Fahrradfahrer finden griechische, italienische und gutbürgerliche Restaurants genauso wie Eisdielen und Cafés.

Zu empfehlen sei noch ein genauerer Blick auf die Marienkirche, die direkt am Marktplatz steht. Von dort ist es bis zum Segeberger Bahnhof, dem Endpunkt dieser seenreichen Tour, nur noch ein Katzensprung.

Von Hannes Lintschnig

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