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Norddeutschland Der Norden stand 2018 wieder im Dauer-Stau
Nachrichten Norddeutschland Der Norden stand 2018 wieder im Dauer-Stau
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00:05 17.01.2019
Nichts geht mehr – auf den Autobahnen im Norden herrschte auch 2018 wieder Dauer-Stau. Das hat der ADAC in seiner Staubilanz aufgelistet. Quelle: Jürgen Mahnke/dpa
Kiel

Die Staus auf den Autobahnen haben 2018 in Norddeutschland traurige Rekordwerte erreicht. In Hamburg verloren Autofahrer darin so viel Zeit wie nie zuvor. Nur in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ging die Staulänge etwas zurück. Das geht aus den Zahlen der jüngsten Staubilanz des Automobilclubs ADAC hervor.

9566 Kilometer Stau alleine auf der A 1 in Schleswig-Holstein

So reduzierte sich die rechnerische Gesamtlänge der Autoschlangen zwischen Nord- und Ostsee im Vergleich zum Vorjahr um 6192 auf 28 502 Kilometer. Besonders betroffen waren aber wieder die A 7 mit der Ausbau-Baustelle zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Stadtgrenze Hamburg mit 12 566 und die A 1 mit 9566 Stau-Kilometern. Allein auf dem A-1-Abschnitt Ahrensburg-Bargteheide kamen davon 1024 Kilometer zusammen, auf dem Abschnitt Bad Schwartau bis Dreieck Bad Schwartau 919 Kilometer. Auf der A 23 staute es sich auf 2954, auf der A 24 auf 1668, auf der A 20 auf 429 und auf der A 21 auf 392 Kilometern.

Vor allem mittwochs staut es sich

Wer es eilig hat, sollte den Mittwoch als Reisetag auf deutschen Autobahnen meiden. Laut ADAC-Bilanz drohen da die meisten Staus. 5920 Kilometer betrug die Mittwochs-Staulänge im Jahr 2018 im Schnitt. Am Donnerstag waren es nur 5773 Kilometer, am Dienstag 5345 Kilometer. Freitags staute es sich auf 5144, montags auf 4165 Kilometern. Vergleichsweise gering ist die Staugefahr mit 1514 und 1441 Kilometern an Sonnabenden und Sonntagen – zumindest im Durchschnitt übers ganze Jahr gesehen.

In Mecklenburg-Vorpommern betrug die Staulänge statt 4801 Kilometern im Jahr 2017 nur noch 3349 Kilometer. In Niedersachsen allerdings stieg die Gesamtlänge der Staus deutlich an. Hier staute es sich 2018 auf 155 250 Kilometern, das waren über 33 790 Kilometer oder 28 Prozent mehr als im Vorjahr. In Bremen verdoppelte sich die Staulänge sogar von 6115 auf 12 668 Kilometer. In Hamburg blieb die Länge der Blechlawine laut ADAC mit 31 233 Kilometern nahezu unverändert. 2017 hatte der Wert bei 31 631 Kilometern gelegen. Allerdings erhöhte sich die Staudauer um 258 auf 12 164 Stunden, so lange wie nie zuvor.

Die A 7 blieb auch 2018 die größte Staufalle im Norden

Mit über 19 400 Kilometern entfiel der mit Abstand größte Teil der Gesamt-Staus im Norden erneut auf die A 7. Der längste einzelne Stau bildete sich dort am 18. Mai zwischen Fleestedt und Hamburg-Schnelsen. Er war 23 Kilometer lang. 20-Kilometer-Staus gab es mehrfach zwischen Henstedt-Ulzburg, Quickborn und Schnelsen im Norden und Waltershof im Süden. Die Autobahn wird dort nördlich des Elbtunnels seit Jahren schon aufwendig verbreitert. In Bremen bildete sich die längste Autoschlange des Jahres am 7. Juni mit zwölf Kilometer Länge auf der A 1 zwischen Hemelingen und Oyten. Derselbe Wert wurde am 3. Juni in Mecklenburg-Vorpommern auf der A 19 zwischen Röbel und Wittstock erreicht.

Wolfram Hammer

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